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Starker Auftritt von Daniele Meucci in Ostia

Mit einer starken Leistung, der vielleicht besten seit seinem sechsten Platz bei den Weltmeisterschaften von London im Marathon, aber bestimmt seit einem 10km-Lauf in Valencia kurz vor Pandemiebeginn hat Daniele Meucci beim Halbmarathon Rom-Ostia ein Ausrufezeichen gesetzt. Der italienische Routinier…

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Mit einer starken Leistung, der vielleicht besten seit seinem sechsten Platz bei den Weltmeisterschaften von London im Marathon, aber bestimmt seit einem 10km-Lauf in Valencia kurz vor Pandemiebeginn hat Daniele Meucci beim Halbmarathon Rom-Ostia ein Ausrufezeichen gesetzt. Der italienische Routinier mischte im Elitefeld kräftig mit und musste sich mit einer Zeit von 1:00:11 Stunden lediglich dem äthiopischen Sieger Adisa Tola geschlagen geben, ließ aber u.a. Asienrekordhalter Abraham Cheroben hinter sich, der als Vierter ins Ziel kam. „Endlich! Es war wirklich Zeit“, jubelte der 36-Jährige im Ziel. „Ich habe heute Emotionen wiedergefunden, die mir seit langem gefehlt haben.“ Meucci war an diesem Tag so stark, dass er bei Kilometer 15 sogar attackierte und an den Sieg glaubte. Adisa Tola ist übrigens der jüngere Bruder von Tamirat, der zeitgleich den Amsterdam Marathon für sich entschied (siehe RunAustria-Bericht).

So schnell wie noch nie im Halbmarathon

Meucci blieb 55 Sekunden unter seiner achteinhalb Jahre alten persönlichen Bestleistung, da die Strecke von Rom nach Ostia allerdings nicht den Regeln von World Athletics entspricht, um die Laufleistungen in Rekordlisten aufnehmen zu können – Start und Ziel liegen auf der linearen, nach Westen führenden Strecke zu weit auseinander, ist sie inoffiziell. Es wäre die zweitschnellste Halbmarathonzeit, die je ein Italiener geschafft hat und zwar hinter Eyob Faniel (1:00:07). Es ist mittlerweile 20 Jahre her, dass zuletzt ein italienischer Läufer den Halbmarathon zwischen Rom und seinem antiken Hafen Ostia gewonnen hat.

Überraschender Streckenrekord durch Tele

Bei der 47. Auflage belegte Maxwell Mathanga aus Südafrika den dritten Platz. Bei den Frauen gab es gar einen Streckenrekord zu bejubelten. Die Kenianerin Joyce Tele, bei ihrem bisher schnellsten Marathon gerade einmal unter 1:10 gelaufen, blieb in einer Zeit von 1:06:35 Stunden fünf Sekunden unterhalb der Marke von Lonah Chemtai Salpeter, Siegerin von 2019, und drei Sekunden unter dem bisherigen Streckenrekord von Florence Kiplagat aus dem Jahr 2012. Nur zwei Sekunden hinter der siegreichen 26-Jährigen erreichte Betty Chepkemoi das Ziel als Zweite, Janet Kisa komplettierte den kenianischen Dreifacherfolg.

Ergebnisse Halbmarathon Rom-Ostia 2021

Männer

  1. Adisa Tola (ETH) 59:54 Minuten
  2. Daniele Meucci (ITA) 1:00:11 Stunden
  3. Maxwell Mathanga (RSA) 1:00:17 Stunden
  4. Abraham Cheroben (BRN) 1:00:29 Stunden
  5. Lawi Kosgei (KEN) 1:01:21 Stunden
  6. Josphat Kemei (KEN) 1:01:25 Stunden
  7. Lawrence Kipsang (KEN) 1:03:12 Stunden
  8. Freedom Amaniel (ERI) 1:04:01 Stunden
  9. Antonino Lollo (ITA) 1:04:22 Stunden
  10. Andrea Soffientini (ITA) 1:04:39 Stunden

Frauen

  1. Joyce Tele (KEN) 1:06:35 Stunden
  2. Betty Chepkemoi (KEN) 1:06:37 Stunden
  3. Gloria Kite (KEN) 1:07:54 Stunden
  4. Moira Stewartova (CZE) 1:10:16 Stunden
  5. Robecca Lonedo (ITA) 1:11:45 Stunden
  6. Paola Salvatori (ITA) 1:19:57 Stunden

Huawai Halbmarathon Rom-Ostia

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