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Starker Saisonstart für Sebastian Frey

Sebastian Frey ist in Boston mit einem neuen ÖLV-Hallenrekord im 5.000m-Lauf in das Wettkampfjahr 2024 gestartet. Im 5.000m-Lauf der Frauen fiel der Junioren-Weltrekord für Hallenrennen von Tirunesh Dibaba.
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Sebastian Frey (DSG Wien) absolvierte am Freitag beim John Thomas Terrier Classic in Boston einen 5.000m-Lauf in der Halle und erreichte eine beachtliche Zeit von 13:24,39 Minuten. Damit verbesserte er auf dieser in der Indoor-Saison selten gelaufenen Distanz den ÖLV-Rekord von Dietmar Millonig, der aus dem fernen Jahr 1986 stammt, um über neun Sekunden. Bemerkenswert ist Freys Leistung aber auch unter dem Gesichtspunkt, dass er seine bisherige Freiluft-Bestleistung um über 15 Sekunden steigerte und nun knapp hinter Andreas Vojta auf Platz fünf der ewigen österreichischen Bestenliste rangiert. In den sehr gut besetzten Bewerben reichte die Leistung des 21-jährigen Österreichers in seinem von Aaron Las Heras aus Spanien gewonnen Durchgang für Position vier. Der südafrikanische Sieger des A-Laufs und neue Landesrekordhalter, Adrian Wildschutt (12:56,76), und vier weitere Läufer blieben auf der bekannt schnellen 200m-Rundbahn im Reggie Lewis Center der Boston University gar unter 13 Minuten, nicht dazu gehörten die beiden US-Topläufer Yared Nuguse und Woody Kincaid sowie der neue neuseeländische Rekordhalter George Beamish.

Neuer Junioren-Weltrekord für Getachew

Für das statistische Highlight des zweitägigen Meetings sorgte tags darauf die junge Äthiopiern Senayet Getachew im 5.000m-Lauf der Frauen. Die 18-Jährige knackte, unterstützt von der prominenten Tempomacherin Alicia Monson, in einer Siegerzeit von 14:42,94 Minuten den 20 Jahre alten Juniorinnen-Hallenrekord der großen Landsfrau Tirunesh Dibaba um satte elf Sekunden. Getachew ließ beim äthiopischen Dreifachsieg Fentaye Belayneh und Aynadis Mebratu, die auch erst 19 Jahre alt, aber keine Juniorin mehr ist, hinter sich. Josette Andrews war als Fünfte beste Amerikanerin hinter der international bisher recht unbekannten Spanierin Marta Garcia, die auf Platz zwei der ewigen europäischen Hallenbestenliste in dieser Disziplin hinter Konstanze Klosterhalfen sprang. Beide blieben deutlich unter dem Olympia-Limit für Paris 2024 (14:52,00).

Im 800m-Lauf der Frauen setzte sich die Kanadierin Lucia Stafford in einer Zeit von 2:01,79 Minuten vor der US-amerikanischen Junioren-Weltmeisterin Roisin Willis und ihrer kanadischen Landsfrau Madeleine Kelly durch. Der Sieg im 3.000m-Lauf der Männer ging an den Briten Jack Rowe in 7:38,35 Minuten.

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