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Starkes Elitefeld bei Valencia Halbmarathon

Fünf Wochen nach seiner Spitzenzeit von Kopenhagen, als Abraham Cheroben in einer Zeit von 58:40 Minuten einen neuen Asienrekord markierte, kehrt der gebürtige Kenianer zurück zu seinem Lieblingsrennen. Den Valencia Halbmarathon konnte der 25-Jährige in den Jahren 2014 (mit Streckenrekord…

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Fünf Wochen nach seiner Spitzenzeit von Kopenhagen, als Abraham Cheroben in einer Zeit von 58:40 Minuten einen neuen Asienrekord markierte, kehrt der gebürtige Kenianer zurück zu seinem Lieblingsrennen. Den Valencia Halbmarathon konnte der 25-Jährige in den Jahren 2014 (mit Streckenrekord von 58:48 Minuten) und 2015 gewinnen, 2013 wurde er Vierter, während er sich im letzten Jahr mit Rang neun zufrieden geben musste.
 

Abraham Cheroben beim Halbmarathon in Ceske Budejovice 2015. © SIP / Doris Mair
Abraham Cheroben beim Halbmarathon in Ceske Budejovice 2015. © SIP / Doris Mair
 

Starke Konkurrenz

Heuer trifft Cheroben in der südspanischen Hafenstadt auf namhafte Konkurrenz. Mit den Kenianern Vincent Rono und Justus Kangogo sowie dem Marokkaner Mustapha El Aziz stellen sich ihm drei Läufer in den Weg, die Bestleistungen deutlich unter einer Stunde aufweisen können. Hauptkonkurrent Cherobens ist aber voraussichtlich Titelverteidiger Stephen Kibet, der im Vorjahr eine Zeit von 59:27 Minuten erzielte.
 

In den Fußstapfen des Zwillingsbruders

Den Traum von einer Zeit unter einer Stunde möchte der Neuseeländer Jake Robertson auf dem schnellen Kurs in Valencia erzielen. Im Frühjahr war er in Lissabon nur knapp an dieser insbesondere für nicht in Afrika geborene Athleten magische Marke gescheitert, die sein Zwillingsbruder Zane bereits vor zwei Jahren geknackt hat. Zane erlitt übrigens am letzten Sonntag durch die Aufgabe beim Amsterdam Marathon – sein Debüt – einen Rückschlag, nun liegt es an Jake die Kohlen im Wettkampfherbst 2017 für die Familie Robertson aus dem Feuer zu holen.
 

Weltrekordhalterin als Star der Veranstaltung

Star des Events ist trotz der starken Besetzung im Herren-Rennen Joyciline Jepkosgei, die im April in Prag einen neuen Weltrekord aufgestellt hat. Als erste Frau aller Zeiten realisierte sie einen Halbmarathon unter einer Zeit von 1:05 Stunden (1:04:52). Das starke Elitefeld bei den Damen komplettieren die äthiopische Rekordhalterin Worknesh Degefa, heuer Siegerin des Dubai Marathon bei ihrer Premiere über die 42,195 Kilometer, und die Kenianerin Fancy Chemutai. Alle drei haben Bestleistungen unterhalb des Streckenrekords von Peres Jepchirchir, die laut Angaben des Veranstalters ein Kind erwartet.
 

Jagd auf den Weltrekord

Über etwaige Rivalinnen will die 23-jährige Topfavoritin allerdings keine Gedanken verschwenden. Jepkosgei hat ihr Team mitgebracht, das ihr eine Jagd auf den eigenen Weltrekord vorbereiten soll, sofern dies die Bedingungen am Sonntag zulassen.
 
Valencia Halbmarathon

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