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Straßenlauf-Wochenende, kompakt: Italienische Meisterschaften von Todesfall überschattet

Antonino Lollo und Arianna Lutteri haben im Rahmen des Reggio Emilia Marathon ihre ersten italienischen Marathon-Meistertitel gefeiert. Lollo, ein 31-jähriger Sizilianer erreichte das Ziel nach 2:16:22 Stunden und war um gut drei Minuten schneller als der eigentlich favorisierte Alessandro Giacobazzi.…

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Antonino Lollo und Arianna Lutteri haben im Rahmen des Reggio Emilia Marathon ihre ersten italienischen Marathon-Meistertitel gefeiert. Lollo, ein 31-jähriger Sizilianer erreichte das Ziel nach 2:16:22 Stunden und war um gut drei Minuten schneller als der eigentlich favorisierte Alessandro Giacobazzi. Dritter wurde Debütant Nadir Cavagna in 2:21:08 Stunden. Der Gesamtsieg ging an Edwin Kiptoo aus Kenia vor Lollo. Das Frauenrennen entschied Clementine Mukandanga aus Ruanda in einer Zeit von 2:30:16 Minuten mit gut einer halben Minute Vorsprung auf Cavaline Nahimana aus Burundi für sich. Als Drittplatzierte des von der italienischen Marathonlegende Gelindo Bordin per Startschuss gestarteten Rennens sicherte sich Lutteri in 2:50:09 Stunden den italienischen Meistertitel knapp vor Silvia Luna und Sonia Conceicao Lopes. Rund 2.000 Läuferinnen und Läufer finishten in der mittelitalienischen Kleinstadt den Marathon, der von einem tragischen Zwischenfall überschattet wurde. Ein 51-Jähriger verstarb Stunden nach einem Zusammenbruch, wohl aufgrund Herzversagens.

Beim Malaga Marathon mit 2.634 Finishern feierte der ehemalige Sieger des Paris Marathon und Frankfurt Marathon, der mittlerweile 36-jährige Mark Kiptoo den Sieg in einer Zeit von 2:07:39 Stunden vor Nguse Amlosom aus Eritrea (2:08:23) und Solomon Yego (2:08:43). Auch das Frauenrennen war flott: Tseginesh Mekonnin siegte in einer Zeit von 2:24:50 Stunden vor Yeneabeba Maru (2:25:02), Beatrice Cheptoo (2:25:20) und Caroline Kilel (2:26:32). 3.267 beendeten einen Halbmarathon. Beim Melbourne Marathon Festival lief Millie Clarke eine persönliche Bestleistung von 2:26:59 Stunden und hatte über zwei Minuten Vorsprung auf Eloise Wellings. Brett Robinson gewann das Männerrennen in 2:14:33 Stunden mit acht Sekunden Vorsprung auf Thomas Do Canto. 28.000 Läuferinnen und Läufer hatten sich für den Event angemeldet, der ursprünglich im Oktober angesetzt war.

Gleich zwei zweite Plätze erzielte der Schweizer Top-Marathonäufer Tadesse Abraham am vergangenen Wochenende. Erst belegte er beim Weihnachtslauf in Sion am Samstag den zweiten Platz hinter Boniface Kibiwott, der die sieben Kilometer in einer Zeit von 19:23 Minuten und damit um 24 Sekunden schneller absolvierte als Abraham, und dann tags darauf beim Zürcher Silvesterlauf. Dort lief Abraham zeitgleich mit dem Sieger Dominic Lobalu aus dem Südsudan ins Ziel, beide brauchten für die 5,3 Kilometer lange Strecke 14:48 Minuten. Matthias Kyburz wurde Dritter.

Bei den Frauen gewann Feliciana Kosgei aus Kenia in Sion über fünf Kilometer in 15:25 Minuten vor Helen Tola, Fabienne Schlumpf wurde Vierte (15:48). Tola machte es tags darauf besser und siegte in Zürich über vier Kilometer in 12:43 Minuten vor Alina Sönning und Natalia Gemperle. In Kenia gewannen Amos Kiplagat und Beatrice Cheserek die Erstaustragung des Nandi 15km-Laufs. In Großbritannien debütierte der junge Alex Kilby im 10km-Lauf und erzielte im Battersea Park eine Zeit von 31:23 Minuten.

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