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Streckenrekord durch Takei beim Gold Coast Marathon

Der Japaner Yuki Takei sorgte mit seinem neuen Streckenrekord von 2:07:33 Stunden für das sportliche Highlight beim 45. ASICS Gold Coast Marathon.
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Japanische Siege bei einem der wichtigsten australischen Marathonläufe haben Tradition. Yuki Takei ist der bereits fünfte Sieger aus dem „Land der aufgehenden Sonne“ bei den letzten sieben Ausgaben. Mit seiner Zeit von 2:07:33 Stunden blieb er sieben Sekunden unter dem Streckenrekord seines Landsmanns Naoki Koyama aus dem Jahr 2023.

Gleich sechs Japaner führten die Wertung der 45. Auflage des ASICS Gold Coast Marathon an und die Spitzengruppe, die auf starke Tempomacher zurückgreifen konnte, erfüllte dem Veranstalter den Wunsch des neuen Streckenrekords. Yuki Takei war der Stärkste im Zusammenspiel und später in Konkurrenz zu seinen Landsleuten und erreichte die Ziellinie in einer Zeit von 2:07:33 Stunden. Für den 25-Jährigen, der seinen allerersten Wettkampf außerhalb der Grenzen seines Heimatlandes bestritt, bedeutete dies eine persönliche Bestleistung um 33 Sekunden und die Verbesserung des Streckenrekords um sieben Sekunden. Rund eine Minute Vorsprung lief der Sieger auf den 22-jährigen Aoi Ota, der seinen zweiten Marathon lief, und Ryoma Takeuchi, der seinen ersten Marathon finishte, heraus, die sich über persönliche Bestleistungen von 2:08:31 und 2:08:38 Stunden freuen durften.

Gold Coast Marathon 2025

Debütantin erfolgreich

Bei den Frauen dominierte Rodah Jepkorir das Rennen lange Zeit im Alleingang und zielte in Richtung Streckenrekord. Doch die 34-jährige Kenianerin musste den Wettkampf frühzeitig aufgeben. So kam Tegest Ayalew aus Äthiopien in den Genuss des großen Sieges. Die Debütantin finishte in 2:29:27 Stunden mit 17 Sekunden Vorsprung auf den kenianischen Altstar Caroline Kilel. Die bereits 44-Jährige finishte laut Veranstalter-Angaben ihren 40. Marathon. Die viertplatzierte Okekta Elvina Naibaho markierte in 2:31:34 Stunden einen neuen Landesrekord für Indonesien.

Gold Coast Marathon

Bis zum Aufstieg des Sydney Marathon bis hin zum World Marathon Majors war der Gold Coast Marathon viele Jahre lang der wichtigste in Australien und global der bedeutendste in den Sommermonaten. Die Premiere des Marathons mit Ziel in Southport, der entlang des Surfers Paradise führt, ging bereits im Jahr 1979 über die Bühne. Bei der 45. Auflage gelang ein neuer Rekord: 15.000 Marathonläufer*innen hatten sich angemeldet und damit so viele wie nie zuvor. Inklusive der anderen Bewerbe, darunter ein Halbmarathon, ein 10km-Lauf und ein 5km-Lauf, beteiligten sich knapp 40.000 Aktive am Lauf-Wochenende.

Historischer Halbmarathonsieg

Eine besondere Marke schaffte Lokalmatador Andy Buchanan im Halbmarathon. Die Zeit von 1:01:08 Stunden ist die schnellste, die je bei einem Halbmarathon auf australischem Boden erzielt worden ist. Der 34-Jährige setzte sich im Kampf um den Sieg gegen die Japaner Kenya Sonota und Naoya Sakuda durch und wiederholte seinen Vorjahressieg. Buchanan hält seit dem Valencia Marathon 2024 den australischen Marathonrekord in einer Zeit von 2:06:22 Stunden. Siegerin bei den Frauen war Leanne Pompeani in einer Zeit von 1:09:14 Stunden. Die 29-Jährige blieb als einzige im Feld unter 1:10 Stunden und verpasste ihre besten Halbmarathon-Leistungen nur um wenige Sekunden. Auch Pompeani hatte bereits im Vorjahr den Halbmarathon beim Gold Coast Marathon gewonnen.

Weitere wichtige Straßenläufe

🇺🇸 Traditionell beheimatet Atlanta am „Independence Day“ einen der größten Straßenläufe des ganzen Jahres in den USA, bereits zum 56. Mal. Kenias Laufstar Hellen Obiri wurde ihrer Favoritenrolle beim Peachtree Road Race über 10 Kilometer gerecht und setzte sich in einer Zeit von 31:29 Minuten im Schlussspurt gegen die um 16 Jahre jüngere Äthiopierin Senayet Getachew durch. Männer-Sieger war der Kenianer Patrick Kiprop in 27:35 Minuten. Als beste Amerikaner klassierten sich am 4. Juli Natosha Rogers und Andrew Colley als jeweils Siebte. Mit über 50.000 Teilnehmer*innen bleibt das Peachtree Road Race der größte 10km-Straßenlauf der Welt.

🇰🇪 Benson Murkomen hat am 6. Juli die vierte Auflage des Nairobi City Marathon gewonnen. Es ist sein zweiter Sieg im Marathon nach jenem beim San Sebastian Marathon 2023. Der 30-Jährige erzielte eine Zeit von 2:08:36 Stunden und war damit um sechs Sekunden schneller als Justus Limo. Albert Kangogo, heuer Sechster beim Linz Marathon, wurde in 2:09:06 Stunden Dritter. Emily Chepkemoi setzte sich bei den Frauen in einer Zeit von 2:25:45 Stunden vor Vivian Jerotich und Lucy Chelele durch. Rund 16.000 Läufer*innen haben sich für den Event in der kenianischen Hauptstadt mit mehreren angebotenen Distanzen angemeldet.

Autor: Thomas Kofler
Bild: Pixabay

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