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Der Kenianer Stephen Kiprop hat dem fünften Rennen der laufenden RunCzech Running League den Stempel aufgedrückt. Der erst 18-Jährige, der im Frühjahr in Venlo bereits die Marke einer Stunde unterboten hatte, siegte beim Halbmarathon in Olomouc (zu deutsch: Olmütz) in…


Der Kenianer Stephen Kiprop hat dem fünften Rennen der laufenden RunCzech Running League den Stempel aufgedrückt. Der erst 18-Jährige, der im Frühjahr in Venlo bereits die Marke einer Stunde unterboten hatte, siegte beim Halbmarathon in Olomouc (zu deutsch: Olmütz) in einer Zeit von 1:00:15 Stunden und verbesserte dabei den vier Jahre alten Streckenrekord seines Landsmanns Geoffrey Ronoh, der damals den Marathon-Weltstars Wilson Kipsang und Dennis Kimetto den Rang abgelaufen hatte, um zwei Sekunden. „Ich hatte den Streckenrekord zu jeder Zeit im Blick und ich bin froh, dass es geklappt hat“, so der Sieger. In der entscheidenden Phase liefen Kiprop und der favorisierte Äthiopier Jemal Yimer gemeinsam an der Spitze. Drei Kilometer vor dem Ziel drängte der Kenianer mit einer Tempoverschärfung auf eine Vorentscheidung, die ihm auch gelang. Yimer kreuzte die Ziellinie mit 22 Sekunden Rückstand, auch der drittplatzierte Abel Kipchumba blieb noch unter 1:01 Stunden.

Einen eindeutigen Favoritensieg gab es im Rennen der Frauen. Netsanet Gudeta, die bei den Weltmeisterschaften im März in Valencia auf dem Weg zur Goldmedaille einen neuen Weltrekord für reine Frauen-Rennen gelaufen ist, dominierte das Rennen vom Start weg und ließ keine Zweifel aufkommen. In einer Zeit von 1:07:30 Stunden siegte sie mit einem Vorsprung von über zwei Minuten. „Ich fühle mich richtig gut. Ich habe früh angegriffen, um den ersten Platz abzusichern und konnte das Tempo bis zum Ziel halten“, so die 27-Jährige. Es war ihr erster Wettkampf seit ihrem WM-Titel.
Spannung gab es im Kampf um die hinteren Plätze. Aselefech Mergia sicherte in einer Zeit von 1:09:45 Stunden den äthiopischen Doppelsieg ab. Doch dahinter kamen bereits die besten Europäerinnen ins Ziel. Die Spanierin Trihas Gebre, die in 1:09:51 Stunden ihren spanischen Rekord um sechs Sekunden verbesserte, und die Französin Clémence Calvin, die bei den Europameisterschaften in Berlin ihr Marathon-Debüt feiern will, blieben beide unter 1:10 Stunden und zeigten eine grandiose Leistung. Gut in Szene konnte sich abermals Lokalmatadorin Eva Vrabcova-Nyvltova, die unweit ihres eigenen Landesrekordes Fünfte wurde. Es folgte Lilia Fisikovici aus Moldawien, Siegerin des Halbmarathons in Ceske Budejovice.
6.160 Läuferinnen und Läufer nahmen am Halbmarathon in Olomouc teil, weitere 3.600 absolvierten den dm Family Run.

Männer
1. Stephen Kiprop (KEN) 1:00:15 Stunden
2. Jemal Yimer (ETH) 1:00:37 Stunden
3. Abel Kipchumba (KEN) 1:00:57 Stunden
4. Evans Cheruiyot (KEN) 1:01:00 Stunden
5. Justus Kangogo (KEN) 1:01:34 Stunden
6. Festus Talam (KEN) 1:01:35 Stunden
7. Meshack Koech (KEN) 1:01:37 Stunden
8. Roncer Konga (KEN) 1:01:47 Stunden
9. Kenneth Keter (KEN) 1:01:54 Stunden
10. Philimon Maritim (KEN) 1:03:36 Stunden
Frauen
1. Netsanet Gudeta (ETH) 1:07:30 Stunden
2. Aselefech Mergia (ETH) 1:09:45 Stunden
3. Trihas Gebre (ESP) 1:09:51 Stunden
4. Clémence Calvin (FRA) 1:09:52 Stunden
5. Eva Vrabcova-Nyvltova (CZE) 1:11:10 Stunden
6. Lilia Fisikovici (MDA) 1:11:43 Stunden
7. Antonina Kwambai (KEN) 1:11:52 Stunden
8. Maryna Damatsevich (BLR) 1:12:32 Stunden
9. Penninah Kandie (KEN) 1:13:13 Stunden
10. Brendah Kebeya (KEN) 1:14:46 Stunden
RunCzech