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404.088 der 420.000 verfügbaren Tickets für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften sind verkauft…

Die drei deutschsprachigen Nationen gewannen im Rahmen der Weltmeisterschaften von Budapest kein einziges Edelmetall. Während die Schweiz und Österreich dennoch eine zufriedenstellende Bilanz ziehen konnten, ist das Resultat ein deftiges Debakel für den größten Nationalverband der Leichtathletik-Welt. Im Medaillenspiegel unangefochten dominierte die US-Leichtathletik, die Laufdistanzen die ostafrikanischen Lauf-Hochburgen. Wenngleich europäische Läuferinnen und Läufer immer öfters diese Dominanz gefährden können.

Mit Start unmittelbar nach dem Marathon der Männer haben 6.000…

Ex-Weltmeisterin Beatrice Chepkoech legte im 3.000m-Hindernislauf ein sehr hohes Tempo vor. Winfred Yavi konnte ihr im Windschatten folgen und war in der Schlussrunde die Beste. Nach zwei vierten Plätzen in Folge bei Weltmeisterschaften war ihr Titel eine besondere Genugtuung. Das hohe Tempo nützten zwei europäische Läuferinnen zu neuen Landesrekorden.

Zwei Jahre lang bildeten Athing Mu und Keeely Hodgkinson im 800m-Lauf das spannende Duell an der Weltspitze. Spätestens seit dem Saisonende des letzten Jahres gehört Mary Moraa zu diesem erlesenen Kreis hinzu. Gewissermaßen war ihr beeindruckender Erfolg im WM-Finale von Budapest ein Favoritensieg.

Die Weltmeisterschaften 2023 von Budapest haben doch noch ein versöhnliches Ende für Jakob Ingebrigtsen genommen. Wie schon im Vorjahr in Eugene holte er sich nach der Niederlage über 1.500m auf seiner zweiten Distanz, dem 5.000m-Lauf, die Goldmedaille. Dafür musste er den Europarekordhalter vor der Ziellinie noch einfangen – ein insgesamt untypischer Sieg für Jakob Ingebrigtsen.

Victor Kiplangat ist der Marathon-Held der Weltmeisterschaften 2023. Der 23-Jährige gewann in einer Zeit von 2:08:53 Stunden die zweite Marathon-WM-Goldmedaille nach Stephen Kiprotich, der als Pionier sämtlicher ugandischer Lauferfolge gilt. Während Maru Teferi die erste WM-Marathon-Medaille für Israel holte, musste sich das starke äthiopische Aufgebot mit einer Bronzemedaille zufrieden geben.

Marco Arop ist der erste kanadische Weltmeister im 800m-Lauf. Der 24-Jährige zeigte bei den Weltmeisterschaften in Budapest, dass er mit dieser Saison einen neuen Reifegrad erreicht hat. Im Finale ließ er den Kenianer Emmanuel Wanyonyi keine Chance. Der Brite Ben Pattison sorgte für die wohl unerwarteste Laufmedaille dieser Titelkämpfe.

Größtenteils konnte Julia Mayer bei ihrem WM-Debüt im Marathon der Frauen trotz der hohen Temperaturen das umsetzen, was sie sich vorgenommen hatte. Im Finale wurde sie von Unterleibskrämpfen eingebremst und fiel auf Platz 50 zurück. Hängen bleibt für sie jedoch das Positive, verbunden mit der Erkenntnis, dass sie nun richtig im Marathon angekommen ist.

Drei Weltrekordläufe und zwei Goldmedaillen – die Saisonbilanz von Faith Kipyegon könnte bereits nach dem Ende des Saison-Höhepunkts nicht besser sein. Der kenianische Superstar hielt im 5.000m-Finale Sifan Hassan und ihre Landsfrau Beatrice Chebet im Schlussspurt hinter sich und schaffte ein Novum in der WM-Geschichte. Nie zuvor hat eine Athletin bei den gleichen Titelkämpfen das bekannt schwierig Doppel mit dem 1.500m- und dem 5.000m-Lauf geschafft.

Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Athing Mu hatte in ihrem 800m-Halbfinale eine diffizile Aufgabe zu lösen und schaffte sie. Die hohe Qualität der Halbfinalläufe konstruierte ein grandioses Finalfeld für Sonntag. Auch bei den Männern verliefen die Halbfinalläufe spannend, die Favoriten qualifizierten sich für das Finale.

Eine gelungene Vorbereitung treibt das Rennpferd in ihr hervor, aber Julia Mayer muss sich noch gedulden. Vor dem Marathonlauf der Frauen Samstagfrüh ist die Vorfreude auf die größte Bühne ihrer Karriere groß, die Zuversicht in eine gute individuelle Leistung hoch. Seit Montag ist die 30-Jährige in Budapest, bis zum Startschuss galt es allerdings noch ein paar „ziemlich fade Tage“ in der ungarischen Hauptstadt zu verbringen.