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Am Samstag gehen im sommerlichen Florida die Crosslauf-Weltmeisterschaften über die Bühne – ohne Superstar Beatrice Chebet und den Großteil der äthiopischen Junioren.

Nach einer Anfangsphase zum Vergessen für Kevin Kamenschak und wegen einer Verkühlung bei Tabea Schmid war kein österreichisches Topergebnis bei der Crosslauf-EM drin.

World Athletics strebt nach einer Aufnahme des Crosslaufs ins Olympische Programm für die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen.

In den Altersklassen U20 und U23 gab es überwiegend Favoritensiege. Drei der vier Goldmedaillen gingen an Großbritannien. In der Mixed-Staffel setzte sich Italien durch.

Karoline Bjerkeli Grövdal hat sich bei den Crosslauf-Europameisterschaften von Brüssel 2023 im Alleingang ihren dritten Titel in Serie gesichert. Noch dominanter im Verhältnis zu ihrer Konkurrenz war die ebenso klar favorisierte U23-Siegerin Megan Keith. Deren erst 17 Jahre alte Landsfrau Innes Fitzgerald erstaunte mit einem deutlichen Sieg in der Junioren-Wertung. Der französische Sieg in einer dramatischen Mixed-Staffel bedeutete eine der wenigen Mannschaftswertungen neben dem belgischen Heimerfolg bei den Männern und dem irischen Sieg bei den Junioren, in der britische Teams nicht vorne lagen – eine unheimliche Dominanz der Crosslauf-Top-Nation.

Carina Reicht hat dem ÖLV-Nationalteam bei den U23-Europameisterschaften im finnischen Espoo die erste Top-Platzierung beschert. Die Steirerin verbesserte im 5.000m-Lauf der Frauen den österreichischen U23-Rekord von Jennifer Wenth deutlich und belegte den sechsten Platz. Für drei weitere ÖLV-Läuferinnen und -Läufer war dagegen nach dem Vorlauf schon Schluss.

Der Ire Nicholas Griggs sah in Turin wie der sichere Sieger des U20-Rennens aus, als er wenige Meter vor dem Ziel vor Erschöpfung ins Straucheln kam. Will Barnicoat spurtete unverhofft zu Gold. Bei den Mädchen triumphierte eine Spanierin.