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In seinem erst zweiten Marathon zeigte Fanny Kiprotich aus Kenia sein Potenzial und triumphierte überraschend deutlich beim Vienna City Marathon 2026 mit einer guten Zeit.

Die zweifache Paralympics-Siegerin Tigist Gezahagn und ihre äthiopische Landsfrau Haftamnesh Tesfaye sind die Hauptrivalinnen von Betty Chepkemoi beim VCM 2026.

Vier Jahre nach seinem dritten Platz startet der Eritreer einen zweiten Versuch auf einen Erfolg in Wien. Bester Österreicher im Feld ist Aaron Gruen.

Im August feiert Tadesse Abraham seinen 40. Geburtstag. Kurz vor seinem 41. will der Schweizer Routinier den Olympischen Marathon von Paris bestreiten. Das dafür erforderliche Limit will der Routinier am Sonntag in Barcelona unterbieten.

Peter Herzog blieb beim Halbmarathon in Sevilla sieben Sekunden unter seiner bisher schnellsten Halbmarathon-Leistung, vor einem Jahr auf dieser Strecke aufgestellt. Die Generalprobe für den Sevilla Marathon am 19. Februar hinterließ dennoch gemischte Gefühle.

Cosmas Muteti überholte vier Kilometer vor dem Ziel den bis dahin führenden Oqbe Kibrom und sorgte für eine späte Wende in einem hochspannenden Eliterennen der Männer mit einer beachtlichen Dichte. Gleich sieben Läufer blieben unter 2:10 Stunden – eine einmalige Dichte in der 39 Auflagen umfassenden Veranstaltungshistorie. Mutetis Siegerzeit von 2:06:53 Stunden ist die zweitschnellste je beim VCM gelaufene Marathonzeit.

Gleich bei ihrem Marathon-Debüt trumpfte Vibian Chepkirui im September auf und gewann den Vienna City Marathon bei sommerlichen Bedingungen. Bei ihrer Rückkehr nach Wien strebt sie gemeinsam mit einem starken Elitefeld nach hohen Zielen. Auch die Favoriten bei den Männern rechnen sich eine Chance auf den Streckenrekord auf.