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Kevin Kamenschak schlug sich bei seiner internationalen Meisterschaftspremiere in der Allgemeinen Klasse achtbar und verpasste den österreichischen 5km-Rekord von Andreas Vojta nur um eine Sekunde. Während bei den Männern die Äthiopier dominierten, feierten die Kenianerinnen angeführt von Beatrice Chebet einen Doppelsieg bei den Frauen. Für den Paukenschlag des Tages sorgte Diribe Welteji als Siegerin der Straßenmeile, die Mittelstrecken-Dominatorin Faith Kipyegon musste mit Bronze Vorlieb nehmen.

Am Sonntag geht in Riga die erste Straßenlauf-WM der Geschichte über die Bühne. Österreichs Halbmarathonläufer Julia Mayer, Andreas Vojta und Peter Herzog hoffen auf einen günstigen Rennverlauf im dichten, internationalen Feld. Neben dem Halbmarathon sind erstmals eine Straßenmeile und ein 5km-Lauf im Programm. Über 5km gibt Kevin Kamenschak sein Debüt bei globalen Titelkämpfen.

Die Stadionleichtathletik-Saison endete am Sonntag im Rahmen des zweitägigen Diamond-League-Finalmeetings in Eugene mit einem Paukenschlag: Gudaf Tsegay pulverisierte den erst vor drei Monaten aufgestellten 5.000m-Weltrekord von Faith Kipyegon und wäre beinahe als erste Frau der Welt unter 14 Minuten gelaufen.

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Drei Weltrekordläufe und zwei Goldmedaillen – die Saisonbilanz von Faith Kipyegon könnte bereits nach dem Ende des Saison-Höhepunkts nicht besser sein. Der kenianische Superstar hielt im 5.000m-Finale Sifan Hassan und ihre Landsfrau Beatrice Chebet im Schlussspurt hinter sich und schaffte ein Novum in der WM-Geschichte. Nie zuvor hat eine Athletin bei den gleichen Titelkämpfen das bekannt schwierig Doppel mit dem 1.500m- und dem 5.000m-Lauf geschafft.

Gleich mehrere prominente 800m-Läufer haben es am Dienstagabend in den Vorläufen nicht ins Halbfinale am heutigen Abend geschafft. Darunter auch Peter Bol, dessen spektakuläre wie diskussionswürdige Reise der letzten Monate mit einer Enttäuschung in Budapest endete. Ebenfalls nicht mehr dabei ist Emma Coburn, die mit physischen Problemen den 3.000m-Hindernislauf beendete.

Mit einer fabelhaften Schlussrunde manifestierte Faith Kipyegon neuerlich ihre Stellung der Unbesiegbarkeit im 1.500m-Lauf und zementierte ihr Dasein als größte Mittelstreckenläuferin aller Zeiten. Die Kontrahentinnen in einem wirklich starken Finalfeld waren im Kampf um Gold Statistinnen, die Leistungsdichte mit acht Läuferinnen unter vier Minuten war jedoch enorm.

Eineinhalb Wochen nach seinem triumphalen Auftritt bei der Junioren-EM mit zwei Goldmedaillen hinterlässt Niels Laros bei der WM in Budapest erstmals kräftige Spuren bei den Großen. Im Halbfinale über 1.500m agierte er äußerst souverän und feierte mit einem neuen holländischen Rekord den Einzug in das Finale am Mittwoch. Nicht alle der deutlich Arrivierteren konnten am gestrigen Abend so glänzen, weder bei den Frauen noch bei den Männern. Die klaren Gold-Favoriten jedoch sind im Finale dabei.

Ein schneller Vorlauf raubte Raphael Pallitsch jegliche Möglichkeit auf eine Sensation des Halbfinalaufstiegs. Gleichzeitig profitierte der Österreicher vom Tempo der Spitze in seinem Feld und erzielte in einer Zeit von 3:36,47 Minuten eine deutliche persönliche Bestleistung. Damit konnte der 33-Jährige just am Saisonhöhepunkt seine beste Leistung des bisherigen Jahres abliefern. Und so markierte die WM 2023 trotz des zu erwartenden Vorlauf-Aus’ einen vielversprechenden Startpunkt für den Kampf um die begehrten Olympia-Startplätze von Paris 2024.
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