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Mit neuen Streckenrekorden und einem gewaltigen neuen Teilnahmerekord hat der Sydney Marathon wichtige Schritte hin zum World Marathon Major genommen.

Mit Topleistungen haben Brimin Misoi und Buzunesh Gudeta am gestrigen Sonntag die 40. Auflage des Mainova Frankfurt Marathon gewonnen. Der Kenianer, der früh erfolgreich die Vorentscheidung suchte, hatte lange Zeit sogar den Streckenrekord von Wilson Kipsang im Auge. Die Äthiopierin erzielte die zweite Siegerzeit unter 2:20 Stunden der Veranstaltungsgeschichte. Die beiden deutschen Hoffnungen Simon Boch und Miriam Dattke verpassten die Olympia-Limits bei nicht einfachen Bedingungen klar. Die beiden Top-Österreicher Mario Bauernfeind und Andreas Vojta erzielten persönliche Bestleistungen, verließen Frankfurt aber mit unterschiedlichen Emotionen.

Sechs Monate nach dem nicht nach seinen Vorstellungen geglückten Marathon-Debüt in Wien, bei dem er immerhin den Staatsmeistertitel gewann, orientiert sich Andreas Vojta bei seinem zweiten Marathon in Frankfurt höheren Zielen. Gemeinsam mit seinem Trainer Wilhelm Lilge ist er dabei trotz der harten Erfahrung in Wien der jahrelang erprobten Philosophie treu geblieben. Mario Bauernfeind, Staatsmeister-Vorgänger von Vojta, will seine persönliche Bestleistung steigern.

Die Verantwortlichen beim Mainova Frankfurt Marathon haben weitere Details zu den Elitefeldern bei der 40. Auflage der Traditionsveranstaltung am 29. Oktober veröffentlicht. Samwel Mailu, Vorjahreszweiter und seit April Streckenrekordhalter in Wien, trifft auf starke Konkurrenz. Auch die Frauen-Siegerin des diesjährigen Wien Marathon, Magdalyne Masai läuft in der Mainmetropole um den Sieg.

Brimin Misoi hat mit einer persönlichen Bestleistung von 2:06:11 Stunden für den ersten kenianischen Sieg beim Frankfurt Marathon seit 2016 gesorgt. Der 33-Jährige siegte dabei vor seinem eigenen Tempomacher, der in kurzfristiger Absprache mit dem Veranstalter sein Rennen beenden durfte. Hendrick Pfeiffer verpasste sein Ziel einer Zeit unter 2:10 Stunden, konnte sich aber in der zweiten Rennhälfte bis auf Platz sieben vorarbeiten.

Am Sonntag fand in der kenianischen Hauptstadt die erste Auflage eines finanziell mächtigen Marathonlaufs statt. Die Umsetzung wirkte aus der Ferne einem kurzfristigen Impuls entstammend. Der Zeitpunkt war aber längst gekommen, in jenem Land, das mit Abstand die meisten Marathonläuferinnen und Marathonläufer im globalen Spitzenfeld produziert, einen entsprechenden Marathon durchzuführen.

Die 36. Auflage jenes Marathonlaufs, der die größte Tradition aller…