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Über zwei Jahre ist der Mord an der kenianischen Topläuferin Agnes Tirop nun her. Verstorben an Stichverletzungen im Bauch und im Hals, mutmaßlich umgebracht von ihrem Ehemann Ibrahim Rotich, von dem sie sich offenbar trennen wollte. Dieser wurde von der kenianischen Polizei zwar eingefangen und verhaftet, ist nun gegen eine beachtlich niedere Kaution wieder aus dem Gefängnis gekommen. Das Delikt ist in der kenianischen Laufszene aber längst nicht vergessen, auch, weil ehemalige Kolleginnen der Athletin für die Stellung der Frau in der kenianischen Gesellschaft kämpfen und Entwicklungen, die es in Kenias Städten bereits gibt, voranzutreiben.

Ein Jahr nach ihrem Marathon-Debüt, bei dem sie sich ihre „Marathon-Hörner“ auf unsanfte Weise abgestoßen hat, ließ Hellen Obiri Letesenbet Gidey im Duell der ehemaligen – und im Falle von Gidey noch aktuellen – Bahnstars im Endspurt entlang der langgezogenen Zielkurve, die fast eine Gerade darstellt, keine Chance und sicherte sich das historische Double bei den beiden US-Traditionsmarathons an der Ostküste. Noch gehört die 33-Jährige nicht zu den schnellsten Marathonläuferinnen der Welt, wenige Monate vor den Olympischen Spielen aber definitiv zu den besten. Auch wenn die Siegerzeit keinen Glanz versprühte.

Die Olympiasiegerin Peres Jepchirchir gewann nach dem New York City Marathon im November auch den Boston Marathon. In einem hochspannenden Duell bei einem der schnellsten Rennen in Boston überhaupt setzte sie sich auf der Zielgerade gegen Ababel Yeshaneh durch. Es war ein würdiges Duell beim Jubiläumsrennen für die Frauen.

Die 41-jährige Edna Kiplagat, Siegerin des Boston Marathon 2017, hat ihren zweiten Erfolg beim ältesten jährlich ausgetragenen Marathonlauf der Welt nur knapp verpasst. Die zweifache Weltmeisterin musste sich lediglich Überraschungssiegerin Diana Kipyogei geschlagen geben.