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Am kommenden Montag bis Dienstag kommt es im Dinamo Stadion von Minsk zur Neuauflage eines Klassikers. Unter dem Event-Titel „The Match“ tritt eine europäische Auswahl gegen das Leichtathletik-Nationalteams der USA an, zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert. 37…



Die Frage nach der Notwendigkeit dieses kontinentalen Duells aus nostalgischen Zeiten ist angesichts des randvollen Leichtathletik-Kalenders durchaus berechtigt. Immer öfters finden die Länderkämpfe, die in der Nachkriegszeit sehr beliebt waren und in den letzten Jahren hauptsächlich in Skandinavien noch große Attraktivität ausgestrahlt haben, ihre Rückkehr in den modernen Sportkalender. Die Veranstalter haben große Hoffnung, doch die wenig erfolgreiche Premiere des Athletics World Cups in London im vergangenen Jahr, abgehalten nach dem selben Prinzip mit acht Nationen, bremst die Erwartungshaltung möglicherweise. „Team-Events bringen das Beste an der Leichtathletik hervor“, unterstreicht Svein Arne Hansen, Präsident des Europäischen Leichtathletik-Verbandes und bekennender Fan von Nationen-Duellen.
Eine gute Show scheint realistisch, allerdings leidet das Comeback dieses Traditionsduells unter zahlreichen fehlenden Stars. Vor allen Dingen die USA verzichtet auf den Großteil jener Leichtathletinnen und Leichtathleten, die an den Weltmeisterschaften in Doha drei Wochen später teilnehmen werden, um ihnen eine bestmögliche Vorbereitung zu garantierten. Ohne die B-Auswahl der Amerikaner zu degradieren, ist das schlecht für die Seriösität, die sich das Event wünscht. Auch das europäische Team ist nicht top-besetzt, ob der kürzeren und damit weniger stressigen Anreise sind aber einige europäische Stars dabei. Passable Preisgelder vom ersten bis zum achten Platz strahlen eine gewisse Attraktivität aus. Auf den Lauf-Distanzen ist die starke britische Beteiligung auffallend. „Es ist eine große Ehre für mich, Europa zu repräsentieren. Ich fühle eine große Verantwortung, da ganz Europa auf mich schauen wird. Ich werde alles geben“, freut sich etwa der spanische Hindernislauf-Rekordhalter Fernando Carro, der diesen Wettkampf als guten Test für die WM in Doha sieht.
800m der Frauen: Alexandra Bell (GBR), Lynsey Sharp (GBR), Olga Lyakhova (UKR) vs. Olivia Baker, Ce’Aria Brown, Kenyetta Iyevbele und Athing Mu
800m der Männer: Adam Kszczot (POL), Kyle Langford (GBR), Amel Tuka (BIH) und Jamie Webb (GBR) vs. Harun Abda, Robert Downs, Isaiah Harris und Brannon Kidder
1.500m der Frauen: Daryia Barysevich (BLR), Melissa Courtney (GBR), Sofia Ennaoui (POL) und Eilish McColgan (GBR) vs. Elise Cranny, Kate Grace, Katie Mackey und Shannon Osika *
1.500m der Männer: Charlie Grice (GBR), Kevin Lopez (ESP), Alexis Miellet (FRA) und Jake Wightman (GBR) vs. Eric Avila, Ben Blankenship, Craig Engels und Josh Thompson.
3.000m der Frauen: Eilish McColgan (GBR), Hanna Klein (GER), Yolanda Ngarambe (SWE) vs. Vanessa Fraser, Shannon Rowbury, Rachel Schneider und Elise Cranny *
3.000m der Männer: Elzan Bibic (SRB), Yemaneberhan Crippa (ITA), Mike Foppen (NED) und Adel Mechaal (ESP) vs. Willy Fink, Riley Masters, Hassan Mead und Ben True
3.000m-Hindernislauf der Frauen: Camilla Richardsson (FIN), Irene Sanchez (ESP), Viktoria Wagner-Gyürkes (HUN) vs. Caroline Austin, Courtney Barnes, Marisa Howard und Mel Lawrence *
3.000m-Hindernislauf der Männer: Daniel Arce (ESP), Fernando Carro (ESP), Zak Seddon (GBR) und Osama Zoghlami (ITA) vs. Hillary Bor, Mason Ferlic, Stanley Kebenei und Benard Keter
* die vierte europäische Teilnehmerin wurde noch nicht bekannt gegeben
The Match