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Top-Ten-Plätze für Schedler und Schmid bei U20-EM

Mit den Rängen neun und zehn über 1.500m bzw. 3.000m hat das ÖLV-Lauftalente-Duo bei den Junioren-Europameisterschaften von Tampere starke Leistungen abgeliefert.
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Pauline Schedler und Tabea Schmid haben mit ihren Top-Ten-Leistungen in den Finalläufen über 1.500m und 3.000m das zweit- und drittbeste Resultat der ÖLV-Delegation in Tampere eingefahren und beide ihre Position in der Entry List deutlich übertroffen. Nur Geherin Theresia Emma Mohr konnte sich über 10.000m bei diesen Junioren-Europameisterschaften aus heimischer Sicht noch besser platzieren als die beiden Läuferinnen.

Damit wurden die beiden besten Resultate des ÖLV-Junioren-EM-Teams von Vorarlberger Athletinnen erzielt. Pauline Schedler (TS Egg) war nach ihrem neunten Platz im Finale über 1.500m am Samstagabend sehr zufrieden: „Es war mega cool, super Stimmung, das hat schon motiviert. Ich bin noch nie vor einem so vollen Stadion gelaufen, es war eine super Erfahrung.“ Mit einer Zeit von 4:23,33 Minuten verfehlte die 18-Jährige ihre im Vorlauf erzielte persönliche Bestleistung, was nach ihrer Einschätzung an der Renngestaltung lag. „Das Rennen war von Beginn an viel schneller. Ich war vielleicht einen Tick drüber und hinten raus war es leider ein bisschen zäh. Ich wäre gerne noch an die Achte herangelaufen, aber das ist sich nicht mehr ausgegangen“, so der Schützling von Irina Fischer-Baling. Das konnte das gelungene Abschneiden mit der bravourösen Finalqualifikation von Donnerstag freilich nicht schmälern (siehe RunUp.eu-Bericht).

U20-Europameisterschaften 2025 in Tampere

© ÖLV / Coen Schilderman

Kampf um jede Position

Die Vorarlbergerin begann den Wettkampf als Neunte, verlor aber innerhalb einer Runde drei Positionen im zwölf Athletinnen umfassenden Finalfeld. Dafür konnte sie konsequent die Innenbahn halten. Als im Mittelteil des Rennens vorne beschleunigt wurde, konnte eine vierköpfige Gruppe um Schedler den Kontakt zu den ersten Acht nicht halten. In dieser Phase wurde die Österreicherin, die früher im Hindernislauf aktiv war, sich zukünftig aber auf die Mittelstrecken fokussieren möchte, engagierter und kämpfte sich Position um Position nach vorne. Mit ihrem Finish sicherte sich Platz neun ab, ein gutes Ergebnis angesichts der Positionierung in der Entry List.

Die ÖLV-U20 Bestenliste im 1.500m-Lauf der Mädchen

  • 4:14,02 Minuten – Jennifer Wenth, Nancy 2010
  • 4:21,25 Minuten – Pauline Schedler, Tampere 2025 (Vorlauf)
  • 4:23,38 Minuten – Anna Baumgartner, Györ 2017
  • 4:23,68 Minuten Isabelle Holzang, Schwechat 1981
  • 4:24,28 Minuten – Brigitte Nussbaumer, Linz 1994

An der Spitze des Rennens gab es einen interessanten Schlagabtausch. In der entscheidenden Phase erwiesen sich die beiden als Favoritinnen eingeschätzten Carmen Cernjul und Lyla Belshaw als die Stärksten. Die Britin überholte die Schwedin auf der Außenbahn in der letzten Kurve und sicherte sich in einer Zeit von 4:14,59 Minuten die Goldmedaille vor der Skandinavierin. Den Spurt um Bronze gewann Isobelle Jones aus dem Vereinigten Königreich gegen die Spanierin Claudia Gutierrez.

Ergebnis 1.500m-Finale der Mädchen, U20-EM 2025
Gold: Lyla Belshaw (Großbritannien) 4:14,59 Minuten
Silber: Carmen Cernjul (Schweden) 4:15,00 Minuten
Bronze: Isobelle Jones (Großbritannien) 4:16,18 Minuten
(PB)
 
4. Claudia Gutierrez (Spanien) 4:16,96 Minuten
5. Eleanor Strevens (Großbritannien) 4:17,51 Minuten
6. Mara Rolli (Spanien) 4:19,98 Minuten
7. Ioulianna Rossou (Griechenland) 4:21,09 Minuten
8. Laila Yahyaoui (Niederlande) 4:21,61 Minuten
9. Pauline Schedler (Österreich) 4:23,33 Minuten
10. Emma Lindner (Deutschland) 4:24,32 Minuten
© ÖLV / Coen Schilderman

Große Freude bei Schmid

Tabea Schmid (ULC Riverside Mödling) hatte am Sonntagmittag eine diffizile taktische Aufgabe zu lösen. Denn die haushohe Favoritin Innes Fitzgerald, die am Donnerstagabend bereits die Goldmedaille im 5.000m-Lauf mit einer überlegenen Solo-Darbietung gewonnen hatte, löste sich gleich in der ersten Kurve aus dem dichten Feld und schlug ihr eigenes, sehr hohes Tempo an. Nur die Tschechin Jana Johanova versuchte kurz vergeblich zu folgen, der Abstand der Britin zum Rest des Feldes wurde bald riesengroß. Zu Rennmitte lag sie bereits eine ganze Gerade vor der ersten Verfolgergruppe.

Die ÖLV-U20 Bestenliste im 3.000m-Lauf der Mädchen

  • 9:01,9 Minuten – Jennifer Wenth, Belgrad 2010
  • 9:26,81 Minuten – Tanja Burits, San Sebastian 1993
  • 9:28,72 Minuten – Ella Hagen, Arcadia 2024
  • 9:28,81 Minuten – Tabea Schmid, Tampere 2025
  • 9:33,12 Minuten – Isabelle Hozang, Klagenfurt 1981

Diese Renngestaltung führte dazu, dass das Feld bereits nach einem Drittel der Distanz weit auseinandergezogen war. Die Österreicherin, die mit der Final-Qualifikation ihr großes Ziel erreicht hatte (siehe RunUp.eu-Bericht) und befreit auflaufen konnte, lief in der zweiten größeren Gruppe ein couragiertes Rennen an der Grenze zu den Top-Ten. In der finalen Phase konnte die 19-Jährige noch leicht zulegen und gewann den Endspurt gegen die Italienerin Sofia Ferrari um vier Hundertstelsekunden, womit Platz zehn unter 16 gestarteten Athletinnen zu Buche stand. „Zehnter Platz und noch einmal eine Steigerung, es ist echt unglaublich. Ich freue mich extrem darüber!“, jubelte Schmid nach dem Rennen. „Ich hatte eine gute Gruppe, die mich gezogen hat. Am Ende war es schon ziemlich anstrengend. Aber ich hätte nicht gedacht, dass es insgesamt so gut laufen würde“, schilderte sie.

© ÖLV / Coen Schilderman

Rot-weiß-rote Stimmung

Schmid erreichte im Finale eine Zeit von 9:28,81 Minuten und unterbot damit ihre persönliche Bestleistung aus dem Vorlauf am Freitag, als sie diese bereits deutlich steigern konnte, ein weiteres Mal und zwar um zweieinhalb Sekunden. Sie bedankte sich beim enormen Support der Teamkolleg*innen: „Ich war ja die Letzte aus unserem Team, die noch am Start war. Alle anderen waren zuschauen und anfeuern. Es war unglaublich, ich habe durchgehend meinen Namen gehört!“

Ihr Trainer Stefan Schmid war als 3.000m-Hindernisläufer vor sieben Jahren Achter bei der Junioren-WM, ebenfalls im Ratina Stadion von Tampere. Die beiden sind trotz Namensgleichheit nicht verwandt, stammen aber aus der gleichen Ortschaft, wie der ÖLV in seiner Presseaussendung erklärte.

Zwei Goldene für Fitzgerald

Überlegene Siegerin wurde Innes Fitzgerald. Das 19-jährige britische Ausnahmetalent, das wohl an den Weltmeisterschaften von Tokio teilnehmen wird, stürmte bereits am ersten Wettkampftag, am Donnerstagabend, zur Goldmedaille im 5.000m-Lauf, wobei sie mit einer Siegerzeit von 15:09,04 Minuten sage und schreibe 34 Sekunden Abstand zwischen sich und der türkischen Silbermedaillengewinnerin Edibe Yagiz legte. Das deutsche Lauftalent Julia Ehrle, im Vorjahr als 16-Jährige Berglauf-Europameisterin in der Altersklasse U20, wurde in persönlicher Bestleistung von 15:44,06 Minuten Dritte.

© Maja Hitij / Getty Images for European Athletics

Neuer Meisterschaftsrekord

Im 3.000m-Lauf lief Fitzgerald im Alleingang zu einer Zeit von 8:46,39 Minuten und unterbot den 32 Jahre alten Meisterschaftsrekord Gabriela Szabo um viereinhalb Sekunden. Die rumänische Ausnahmeläuferin war später Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin.

Fitzgerald ist bereits zweifache Junioren-Europameisterin im Crosslauf und eines der größten Lauftalente in Europa. Sie agierte in dieser Saison bereits auf Diamond-League-Niveau, wobei sie dem Junioren-Europarekord von Zola Budd aus dem Jahr 1985 bereits recht nahe kam. Im 5.000m-Lauf hält die junge Britin den Junioren-Europarekord bereits in einer Zeit von 14:39,56 Minuten, über acht Sekunden schneller als Budd vor 40 Jahren.

Hinter der überlegenen Britin sicherte sich die Schwedin Carmen Cernjul ihre zweite Silbermedaille binnen weniger als 24 Stunden nach jener im 1.500m-Lauf vor der Norwegerin Wilma Torbjörnsson. Die beiden jungen Skandinavierinnen entpuppten sich in der Schlussrunde als die Stärksten aus der Verfolgergruppe, Edibe Yagiz aus der Türkei blieb als Vierte im Gegensatz zum 5.000m-Lauf ohne Edelmetall.

Ergebnis 3.000m-Finale der Mädchen, U20-EM 2025
Gold: Innes Fitzgerald (Großbritannien) 8:46,39 Minuten (CR)
Silber: Carmen Cernjul (Schweden) 9:08,87 Minuten
Bronze: Wilma Torbjörnsson (Norwegen) 8:10,70 Minuten

 
4. Ebide Yağız (Türkei) 9:14,02 Minuten (PB)
5. Isla McGowan (Großbritannien) 9:14,55 Minuten (PB)
6. Jana Johanova (Tschechien) 9:14,90 Minuten (NU20R)
7. Zusanna Wiernicka (Polen) 9:25,72 Minuten
8. Kaate Mulders (Niederlande) 9:25,83 Minuten (PB)
9. Ayala Harris (Israel) 9:27,68 Minuten (PB)
10. Tabea Schmid (Österreich) 8:28,81 Minuten (PB)

Lauftalent und Vorbild für Umweltbewusstsein

Innes Fitzgerald, die von Gavin Pavey, dem Ehemann der ehemaligen Europameisterin Jo Pavey, trainiert wird, macht in der Leichtathletik-Szene nicht nur mit ihren sportlichen Leistungen Schlagzeilen, sie präsentiert sich auch als engagierte Kämpferin für Umweltschutz. Im Winter beschwerte sie sich, dass sie mit dem britischen Team zur Hallen-EM nach Apeldoorn in Holland fliegen musste, anstatt mit dem Zug zu fahren. „Die Titelkämpfe sind so nahe, das ganze Team hätte mit dem Zug fahren sollen“, wurde sie damals in britischen Medien zitiert. 2023 hatte sie ihre Teilnahme an den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Australien verweigert, um sich die lange Flugreise aus Gründen des Umweltbewusstseins zu sparen.

© Anastasia Karekla / European Athletics

Eineinhalb Jahre später flog sie zur Junioren-WM nach Peru, wo sie nur knapp eine Medaille im 5.000m-Lauf verpasste. Gegenüber der britischen Tageszeitung „The Guardian“ sagte sie, sie habe immer ein ungutes Gefühl, zu fliegen, aber sie müsse auch ihre Träume als Profi-Athletin verfolgen. Unter dem Gesichtspunkt des Umweltbewusstseins mache sie Fehler mit den Reisen, aber es sei besser, laut zu sagen, dass man etwas falsch mache als zu schweigen.

Fitzgerald, die sich laut einem Bericht auf der Website des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (European Athletics) von vor einem Monat vegan ernährt, sei überzeugt, dass sich auf der Welt vieles verbessern müsse, damit nachfolgende Generationen eine gute Lebensqualität genießen könnten. Die Studentin der Sport- und Trainingswissenschaften an der Universität Exeter teilt diese Leidenschaft mit ihrem Vater, der sich als Bauer ebenfalls aktiv für Umweltschutz einsetzt. Sie wolle Leute durch ihre Bekanntheit im Sport inspirieren. „Ich sage nicht, man müsse perfekt sein. Ich glaube, dass ich mit meiner Stimme Leute dazu ermutigen kann, darüber nachzudenken, welchen Beitrag sie für die Umwelt leisten können“, wird sie im EA-Bericht zitiert.

© ÖLV / Coen Schilderman

Vorlauf-Aus für Damjan Eror

Als einziger männlicher Läufer aus Österreich war Damjan Eror (LAC Waidhofen/Ybbs) in Tampere im Einsatz. Der 19-Jährige bestritt am Samstagmittag den Vorlauf im 3.000m-Hindernislauf und erzielte dort eine persönliche Bestleistung von 9:10,83 Minuten. Trotz dieser Steigerung blieben die Plätze für das Finale erwartungsgemäß außer Reichweite.

Eror wurde im ersten von zwei Vorläufen Zwölfter und belegte insgesamt Position 20, 15 Läufer traten im Finale an. Dort triumphierte Kiyasettin Kara mit einem neuen türkischen Juniorenrekord von 8:43,55 Minuten vor dem spanischen Duo Marti Torregrossa und Andres Lara, der Deutsche Jakob Rödel musste sich trotz einer persönlichen Bestleistung in einem sehr schnellen Endlauf mit Position vier zufrieden geben.

© Anastasia Karekla / European Athletics

Norwegische Erfolge

Sehr erfolgreich verlief die Junioren-EM im Laufbereich aus Sicht der „Erben“ von Jakob Ingebrigtsen, der 2017 bei den Junioren-Europameisterschaften von Grossetto zweimal Gold geholt hatte – ein Sturz verhinderte damals einen dritten Erfolg. Hakon Moe Berg holte in Tampere binnen 24 Stunden zwei Goldmedaillen. Erst gewann er den 3.000m-Lauf am Samstag in einer Zeit von 8:43,20 Minuten deutlich vor Kristers Kudlis aus Lettland und Karl Ottfalk aus Schweden, dann führte er am Sonntag im 1.500m-Lauf einen norwegischen Doppelsieg mit Andreas Dybdahl an. Den 5.000m-Lauf der Burschen gewann bereits am Freitag Willem Renders aus Belgien vor Karl Ottfalk und Magnos Öyen aus Norwegen.

In die Fußstapfen der ehemaligen Junioren-Europameisterin in dieser Disziplin, Karoline Bjerkeli Gröval, trat Andrea Nygard Lie mit dem Sieg im 3.000m-Hindernislauf der Mädchen vor der Deutschen Jule Jutta Lindner und Ema Berkova aus Tschechien. Deren Landsfrau Karoline Jarosova sorgte für einen dramatischen Moment, als sie nach dem Wassergraben ohne Vorwarnung aus der dreiköpfigen Spitzengruppe austrat und unter Tränen das Rennen vorzeitig beenden musste.

© Maja Hitij / Getty Images for European Athletics

Becker gewinnt 800m-Lauf

Einen fantastischen Erfolg erzielte Jana Marie Becker im 800m-Lauf der Mädchen. In einer Zeit von 2:01,67 Minuten gewann sie die Goldmedaille vor der erst 15 Jahre alten Slowenin Ziva Remic und Lorenza de Noni aus Italien. „Ich habe das Rennen heute perfekt hinbekommen und bin ziemlich lange auf der Ideallinie gelaufen. Es kam auf die letzten 100 bis 120 Meter an. Dass sich die Goldmedaille ausgegangen ist, ist ein Traum. Unfassbar!“, wird die 19-Jährige auf der Website des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) zitiert. Die in diesem Jahr schnellste 800m-Läuferin in der Altersklasse U20, Marta Mitjans aus Spanien, wurde nur Vierte.

© Anastasia Karekla / European Athletics

Dramatisch verlief das 800m-Finale der Burschen am Samstagabend, das vermeintlich mit einem britischen Dreifachsieg endete. Doch der ursprüngliche Sieger William Sean Rabjohns wurde nachträglich disqualifiziert, weil er in der zweiten Runde mehrere Schritte abseits der Bahn auf der Innenseite der Kante gesetzt hat. Somit blieben die Medaillen von Rafferty Mirfin (1:48,09) und Tom Waterworth in den Farben Gold und Silber in der Wertung. Der Spanier Aaron Ceballos durfte seine unerwartet gewonnene Bronzemedaille behalten, obwohl er auf der Gegengerade seinen Landsmann Ryan Barcala unsanft berührt und zu Sturz gebracht hatte.

Der Medaillenspiegel der U20-EM 2025
1. Italien 🥇🥇🥇🥇🥇🥇 🥈🥈🥈 🥉🥉🥉🥉🥉
2. Großbritannien 🥇🥇🥇🥇🥇 🥈🥈🥈🥈🥈🥈🥈 🥉
3. Spanien 🥇🥇🥇🥇🥇 🥈🥈🥈 🥉🥉🥉🥉🥉🥉
4. Deutschland 🥇🥇🥇 🥈🥈🥈🥈🥈🥈 🥉
5. Frankreich 🥇🥇🥇 🥈🥈🥈🥈🥈
6. Niederlande 🥇🥇🥇 🥈🥈🥈 🥉🥉
7. Norwegen 🥇🥇🥇 🥈 🥉🥉
8. Ungarn 🥇🥇🥇 🥈 🥉
9. Tschechien 🥇🥇🥇 🥉🥉🥉🥉🥉🥉
10. Kroatien 🥇🥇

Positives Fazit

Medaillen gewann das österreichische Nationalteam in Tampere keine, das war angesichts der Leistungseinschätzungen im Vorfeld auch nicht erwartbar. Im Placing Table, das für Top-Acht-Platzierungen Punkte verteilt und einen repräsentativen Überblick über die Kräfteverhältnisse in den europäischen Leichtathletik-Nationen bietet, rangiert Österreich abgeschlagen auf Position 33. Dennoch zog Delegationsleiter Christian Taylor ein positives Fazit und zeigte sich stolz auf die Leistungen: „Den unglaublichen Teamspirit möchte ich betonen, die gegenseitige Unterstützung war ein enormer Motivation. Die vielen persönlichen Bestleistungen und Saisonbestleistungen sind Beweis, dass die Athlet*innen und ihre Trainer*innen hart gearbeitet haben. Ihre Leistungen auf der größtmöglichen Bühne zeigen ihr Potenzial. Wir haben hier eine solide Basis erlebt, ich bin gespannt zu sehen, was diese Athlet*innen in den nächsten Jahren leisten werden.

Der Placing Table der U20-EM 2025
1. Deutschland 147,5 Punkte
2. Großbritannien 141,5 Punkte
3. Spanien 139 Punkte
4. Italien 128 Punkte
5. Frankreich 125,5 Punkte
6. Tschechien 104,9 Punkte
7. Pollen 83,5 Punkte
8. Finnland 78,4 Punkte
9. Niederlande 78 Punkte
10. Schweden 60 Punkte

17. Schweiz 32,5 Punkte
33. Österreich 2 Punkte

Autor: Thomas Kofler
Bilder: © ÖLV / Coen Schilderman, © Maja Hitij / Getty Images for European Athletics, © Anastasia Karekla / European Athletics

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