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Track Night Vienna: Festival auf und neben der Laufbahn

Caroline Bredlinger bestach in Wien mit ihrer ersten 800m-Zeit unter zwei Minuten. Sebastian Frey sorgte mit dem Staatsmeistertitel über 5.000m für einen Hoffnungsschimmer.
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Caroline Bredlinger sorgte mit dem erstmaligen Durchbrechen der Zwei-Minuten-Marke über 800 Meter für das rot-weiß-rote Highlight des Track Night Vienna 2025. In zwei Bewerben wurden Staatsmeistertitel vergeben. Über 3.000m-Hindernis feierte Rekordhalterin Lena Millonig in 9:51,49 Minuten auch den Sieg im internationalen Rennen und nahm viel Selbstvertrauen davon mit. Bernhard Schmid jubelte in 9:11,17 Minuten über seinen ersten Titel in der Allgemeinen Klasse. In den 5.000m-Rennen verteidigte Sebastian Frey in 13:35,33 Minuten sein Staatsmeisterschaftsgold unmittelbar vor Andreas Vojta in 13:37,05 Minuten, der nach Marathon und Ultralauf nun wieder auf der Bahn ein starkes Rennen zeigte. Marcel Tobler steigerte in einem aktiven Rennen in 13:42,22 Minuten seine persönliche Bestzeit, ebenso Timo Hinterndorfer, der in 13:56,50 Minuten erstmals unter 14 Minuten blieb und das U23 EM-Limit auch auf dieser Distanz erzielte. Bei den Frauen feierte 1.500-m-Spezialistin Lotte Seiler in 16:05,05 Minuten einen souveränen Sieg, der auch Perspektiven auf dieser längeren Distanz eröffnet. Marie-Theres Gruber holte nach mehreren starken Leistungen in dieser Saison in 16:26,29 Minuten Rang zwei vor Triathletin Julia Hauser in 16:59,22 Minuten.

Caroline Bredlinger (Laufteam Burgenland Eisenstadt) sorgte über 800 Meter für die Sensation des Tages aus österreichischer Sicht. In 1:59,83 Minuten durchbrach die 24-Jährige als erst dritte Athletin aus Österreich die Zwei-Minuten-Marke. Nur Christiane Wildschek 1979 und Stephanie Graf zuletzt im WM-Semifinale von Paris 2003 war dies zuvor gelungen. Nun ist die junge Burgenländerin, trainiert von ihrer Mutter Ursula Bredlinger, in den sub-2-Club eingetreten.

Die ÖLV-Bestenliste im 800m-Lauf der Frauen

  • 1:55,85 Minuten – Stephanie Graf (Wien 2002, indoor)
  • 1:59,4 Minuten – Christiane Wildschek (Banska Bystrica 1979)
  • 1:59,83 Minuten – Caroline Bredlinger (Wien 2025)
  • 2:00,75 Minuten – Theresia Kiesl (Zürich 1993)
  • 2:01,5 Minuten – Maria Sykora (Berlin 1972)
  • 2:01,80 Minuten – Karoline Käfer (Tarvisio 1983)
  • 2:01,92 Minuten – Brigitte Nussbaumer (Mals 1998)
  • 2:03,21 Minuten – Erika König-Zenz (Zagreb 1990)
  • 2:03,57 Minuten – Pamela Märzendorfer (Watford 2012)
  • 2:04,35 Minuten – Verena Menapace (Linz 2015

„Es fühlt sich extrem gut an. Ich habe kurz mit den Tränen gekämpft, als ich die Zeit gehört habe“, sagte sie im Ziel. „Dabei war der Lauf auf der ersten Runde nicht gut. Nach gut 220-250 Metern gab es eine Rempelei. Ich hatte einen ,Steher’, es war knapp, dass ich nicht auf der Laufbahn gelegen bin. Kurz vor Ende der ersten Runde im Tunnel dann nochmals. Als ich die Durchgangszeit gesehen habe, war mir klar, dass es knapp wird, aber es hat mich das motiviert. Ich habe aus dem Training gewusst, was ich draufhabe.“

Track Night Vienna 2025

Starke Schlussrunde

Die zweite Runde verlief dann sehr gut für Bredlinger. Sie konnte noch Plätze gut machen und holte den dritten Rang. Vor ihr platzierten sich nur die beiden Australierinnen Claudia Hollingsworth, die in 1:58,88 Minuten siegte, und Bendere Oboya (1:59,45). Die 20-jährige Hollingsworth, Junioren-WM-Silbermedaillengewinnerin von 2024, lief in die Nähe ihrer persönlichen Bestleistung und schaffte die WM-Qualifikation – das Limit liegt hierfür bei 1:59,00 Minuten.

© ÖLV / Alfred Nevsimal

Ihre alte Bestzeit von 2:01,76 Minuten vom Indoor-Meeting in Istanbul im Februar 2024 hat Bredlinger mehr als deutlich um 1,93 Sekunden verbessert – und das bei ihrem ersten Start in der Freiluftsaison 2025! Mit dieser Leistung sind für die Hallen-EM- und Hallen-WM-Teilnehmerin die Chancen deutlich gestiegen, im August in Tokio erstmals bei einer Freiluft-WM dabei sein zu können. Denn mit einer vierten Leistung im Punktebereich von etwas unter 1.200 Punkten orientiert sie sich genau in jenen Bereich, der wohl für eine Qualifikation in der „Road to Tokyo“ gefordert sein wird – fünf Ergebnisse fallen in die Wertung. Der starke Saisonstart lässt auf weitere schnelle 800m-Läufe in den nächsten Wochen, möglicherweise mit der Chance durch Zusatzpunkte bei gut besetzten Meetings, hoffen.

Meeting-Highlight in der Bundeshauptstadt

Die Track Night Vienna zauberte zum wiederholten Mal Event-Atmosphäre aufs „LAZ“, das Leichtathletik Zentrum Wien im Prater. Ein Festival mit Sporthighlights und Sportstars zum Mitmachen, Anfeuern und hautnah Erleben. Gastrostände, Bühne, Hüpfburg, Entertainment im Innenfeld und Laufsporthighlights in Serie auf der Laufbahn. Dieses Erfolgsmodell hat auch am vergangenen Samstag stundenlang begeistert. Das Programm hatte mit drei Disziplinen einen klaren Fokus – 800m, 3.000m Hindernis und 5.000m. Dazu kamen ein 4x400m „Community Dash“ und ein Rennrollstuhlrennen über 1.500 Meter. Im Vergleich zu den Vorjahren gab es weniger Musik- und Showprogramm in den Laufpausen. Meinung des Autors: Ein schwerer Verlust war das nicht, das Setting brachte Unterhaltung und Erlebnisse genug.

Fehler bei mehreren Starts

Eine Portion Glück war darüber hinaus nötig, dass Bredlingers Zeit Gültigkeit erhielt. Alle vor ihrem Rennen durchgeführten 800-m-Läufe wurden irrtümlich von den Markierungslinien für 400 Meter statt für 800 Meter gestartet. Die Distanz war somit jeweils geringfügig zu kurz. Abgesehen von den auf Bahn eins gestarteten Athlet*innen waren alle Leistungen ungültig. Ob zumindest die Leistungen von Bahn eins offiziell anerkannt werden könnten, ist noch nicht gesichert.

Ärgern dürften sich der Australier Peyton Craig, wie im Vorjahr Wettkampfsieger, die Briten Alex Botterill und Tiarnan Crorken, sowie der Deutsche Marc Tortell, die nur vermeintlich unter dem WM-Limit von 1:44,50 Minuten geblieben wären. Eine Disqualifikation der Athleten war unvermeidlich – wie bei allen vorherigen 800m-Läufen.

Ein Meeting für alle

Vor den Eliterennen hatte die ambitionierte Hobbylaufszene die Chance zum Start. Vom „Vienna Running Collective“ über die „Early Birds“ wurde diese Möglichkeit mit Begeisterung genutzt. Die Laufcommunity ist auch stark im Anfeuern und Feiern – ein wesentliches Element, das zur Stimmung der Track Night Vienna beitrug.

„Wir haben wieder ein stimmungsvolles und innovatives Leichtathletikevent auf die Beine gestellte. Wir hatten mehr Teilnehmer*innen als im Vorjahr. Danke an mein ganzes Team“, so Veranstalter Christoph Sander in einem ersten Kurzresümee. Er stellte auch eine zehnte Auflage des Meetings im nächsten Jahr in Aussicht. Organisatorischer Wermutstropfen war ein Fehler bei den meisten Läufen über die 800 Meter. Viele erzielte Zeiten waren ungültig, weil von falschen Markierungen weg gestartet worden war. „Ich kann es leider nicht rückgängig machen. Es tut mir für die Athlet*innen sehr leid und darf auch nicht passieren“, sprach Sander den Fehler offen an.

Motivationsschub für Lena Millonig

Für Lena Millonig (ULC Riverside Mödling) war der Auftritt vor heimischem Publikum bereits der dritte in der laufenden Freiluftsaison im Stadion über ihre Spezialdistanz. Nicht nur, weil sie für den einzigen heimischen Sieg in den internationalen Rennen sorgte, sondern auch aufgrund ihrer Zeit – die drittschnellste ihrer Karriere in 9:51,49 Minuten – gehörte sie zu den zufriedenen Hauptprotagonistinnen des Abends. „Dieses Rennen war sehr gut für mein Selbstvertrauen, das gibt mir einen Pusch“, sagte sie glücklich im Ziel.

Das Duell um den Sieg gegen die Tschechin Karolina Jarosova entschied sie erst beim letzten Wassergraben für sich. „Ich habe dort attackiert, weil ich wusste, dass meine Technik besser war“, erklärte die 27-Jährige. Nachdem sie nicht mit vollster Zufriedenheit aus ihren bisherigen Wettkämpfen gegangen ist, hatte sie sich dieses Mal für einen vorsichtigeren Rennbeginn entschieden. „Ich habe versucht, mich langsam nach vorne zu tasten und wusste, dass ich für die letzte Runde noch Energie hatte. So bin ich jetzt sehr glücklich mit der Zeit und weiß, dass noch mehr geht.“

© ÖLV / Alfred Nevsimal

Ein erster wichtiger Schritt

Da der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) im Rahmen der Track Night Vienna die Staatsmeisterschaften ausgetragen hat, ist die gute Zeit in Verbindung mit dem Sieg für Millonig auch hinblicklich des Strebens Richtung eines WM-Startplatzes in Tokio erfreulich. Für eine Direktqualifikation wäre eine Zeit von 9:18,00 Minuten von Nöten, das liegt satte 28 Sekunden unter Millonigs österreichischem Rekord und daher realistischerweise außerhalb ihrer Reichweite. Die zweite Möglichkeit einer Qualifikation für das 36 Athletinnen umfassende Starterfeld bietet die Weltrangliste und in dieser liegt Millonig auch mit diesem Resultat deutlich hinter der Punktezahl, die für eine Qualifikation gefordert sein werden. Mit den 1.116 Punkten für die Leistung und den 70 Bonuspunkten für das Meisterschaftsrennen erzielte Millonig aber den besten Resultscore ihrer Karriere und wird einen deutlichen Sprung in der „Road to Tokyo“ nach vorne machen.

Für Millonig war es der sechste Staatsmeistertitel im 3.000m-Hindernislauf, der vierte in Serie. Da die in Wien lebende Französin Adèle Martin (UAB Athletics, 10:21,52) und Katharina Pesendorfer (SVS Leichtathletik, 10:27,83) nicht für die Staatsmeisterschaften gemeldet waren, gingen die weiteren Meisterschaftsmedaillen an Ida und Agnes Danner (SU IGLA long life). Ida Danner verbesserte den oberösterreichischen U23-Rekord von 10:43,46 Minuten.

© ÖLV / Alfred Nevsimal

„Megastolz“ auf Premierentitel

In Abwesenheit von Tobias Rattinger (LAC BMD Amateure Steyr), der die vier letzten Meisterschaftsentscheidungen dominiert hat, kam es bei den Männern zu einer Premiere. Bernhard Schmid (SVS Leichtathletik) sicherte sich als Wettkampf-Siebter des B-Laufs in einer Zeit von 9:11,17 Minuten seinen ersten Staatsmeistertitel. „Ich war unglaublich nervös heute und bin jetzt megastolz“, strahlte der von Olympia-Teilnehmer Raphael Pallitsch betreute Athlet. „Vor ein paar Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich so weit kommen könnte. Aber ich habe konsequent gearbeitet und heute ein gutes taktisches Rennen gezeigt.“ Damjan Eror (LAC Waidhofen/Ybbs) und Bernhard Neumann (DSG Wien) gewannen die weiteren Medaillen, Eror verpasste das Limit für die U20-Europameisterschaften lediglich um 0,66 Sekunden.

Im A-Lauf ohne österreichische Beteiligung ging der Sieg an Alejandro Quijada aus Spanien. Der 24-jährige U23-Europameister von 2023 erzielte eine persönliche Bestleistung von 8:21,64 Minuten. Gut in Szene setzen konnte sich auch der Schweizer Aarno Liebl mit seinem neuen „Hausrekord“ von 8:31,46 Minuten.

© ÖLV / Alfred Nevsimal

Seiler Staatsmeisterin über 5.000m

Bei einbrechender Dunkelheit und toller Stimmung mit Lichtern und lauten Anfeuerungen direkt vom Rand der Laufbahn und aus dem Infield waren die Staatsmeisterschaftsrennen über 5.000m nicht nur der Abschluss, sondern auch die Highlights des Abends. In überzeugender Manier holte Lotte Seiler (KSV Alutechnik) in einer Zeit von 16:05,05 Minuten ihren ersten Titel in dieser Disziplin, insgesamt ist es bereits der achte Staatsmeisterschaftstitel für die Steirerin. „Ich bin sehr zufrieden, habe mich sehr gut gefühlt. Mein Ziel heute war der Staatsmeistertitel. Ich wäre auch gerne unter 16 Minuten gelaufen, aber dafür ist noch Zeit. Der Plan war, auf der ersten Hälfte mitrollen und in der Schlussphase zu attackieren. Auf dem letzten Kilometer konnte ich noch eins draufsetzen, das hat sehr gut funktioniert“, kommentierte sie im Ziel.

Seiler will sich weiterhin auf die 1.500m als ihre Hauptdisziplin konzentrieren und nimmt den EM-Start 2026 ins Visier. Dass sie aber auch auf längeren Distanzen gut performt, hat sie bereits beim Silversterlauf in Peuerbach 2024 gezeigt, als sie als beste Österreicherin ins Ziel gelaufen ist.

Zu Rennbeginn übernahm Marie-Theres Gruber (Union Salzburg) die Führung im nationalen 5.000m-Lauf, Seiler und Julia Hauser (SVS Leichtathletik) folgten ihr. Die letzten fünf Runden dominierte Seiler und lief mit einer neuen persönlichen Bestleistung einen klaren Sieg vor Leah Hanle und Linda Wrede aus Deutschland heraus. Gruber, die als Vierte in 16:26,29 Minuten nicht ganz an ihren jüngsten Salzburger Landesrekord anschließen konnte, und die zehntplatzierte Triathletin (16:59,22) holten die weiteren Medaillen.

© ÖLV / Alfred Nevsimal
© ÖLV / Alfred Nevsimal

Klara Lukan unter 15 Minuten

Der Sieg im internationalen 5.000m-Rennen der Frauen ging an die Slowenin Klara Lukan, die vor einigen Jahren beim Vienna 5K im Rahmen des Vienna City Marathon einen slowenischen Rekord gelaufen ist. Auch dieses Mal brachte ihr der Wiener Boden unter ihren Wettkampfschuhen Glück: Die 24-Jährige blieb in einer Zeit von 14:56,50 Minuten erstmals in ihrer Karriere unter 15 Minuten und verbesserte ihren fast auf den Tag genau zwei Jahre alten slowenischen Rekord um fünf Sekunden. Lukan hält nun sieben der acht schnellsten 5.000m-Zeiten in der Geschichte unseres südlichen Nachbarlandes.

Als Zweite freute sich auch die Deutsche Elena Burkard über eine persönliche Bestleistung von 14:56,87 Minuten, Rang drei ging an die ehemalige Junioren-Europameisterin im Crosslauf, Maria Forero aus Spanien.

© ÖLV / Alfred Nevsimal

Gelungene Titelverteidigung für Frey

Nachdem das bisherige Wettkampfjahr für Sebastian Frey (DSG Wien) alles andere als nach Wunsch verlaufen ist, gelang dem 23-Jährigen mit dem Staatsmeistertitel im 5.000m-Lauf in einer Zeit von 13:35,33 Minuten ein erstes Achtungszeichen 2025. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung und darüber freue ich mich sehr“, sagte der Lokalmatador, der betonte, wie froh er ist, ein solches Event in seiner Heimatstadt laufen zu können. „Ich bin immer glücklich, in Wien zu gewinnen, umso mehr, wenn es bei Staatsmeisterschaften ist“, so der On-Athlet, der große Teile des Jahres in St. Moritz am Stützpunkt des On Athletics Club Europe verbringt.

Die Titelverteidigung zugunsten Freys fiel knapper aus als gedacht, denn Marathonläufer Andreas Vojta (team2012.at) bewies, dass er auch auf der kurzen Distanz noch schnelle Beine hat. Er lief direkt hinter Frey auf Rang 14 des Wettkamps ins Ziel und verbesserte mit einer Zeit von 13:37,05 Minuten den österreichischen Mastersrekord der Altersklasse M35. „Ich laufe immer noch gerne auf der Bahn und möchte in diesem Sommer weitere Bahnrennen laufen, bevor ich meinen nächsten Marathon vorbereite“, erklärte der 36-Jährige. „Am Schlussspurt freilich fehlt es!“

© ÖLV / Alfred Nevsimal

Tobler bester Österreicher im B-Lauf

Bronze ging an Marcel Tobler (ULC Riverside Mödling), der aber wie alle anderen Österreicher nicht im internationalen Lauf, sondern im B-Lauf an den Start ging. Er erreichte eine persönliche Bestzeit von 13:42,22 Minuten und belegte dort den dritten Platz hinter Natnael Teklesenbet aus Eritrea und Oliver Löfqvist aus Schweden. „Ich habe heute riskiert, denn ich hatte das Limit für die Universiade von 13:40,00 im Kopf. Zum Schluss hatte ich dann nicht mehr die Beine dafür. Dennoch bin ich zufrieden“, sagte der 23-Jährige.

Auch Timo Hinterndorfer (DSG Wien) zog mit einer Leistung von 13:56,50 Minuten ein zufriedenes Fazit, er blieb erstmals unter 14 Minuten und auch unter dem U23-EM-Limit von 13:58,00 Minuten, wobei er bei den U23-Europameisterschaften von Bergen voraussichtlich nur die doppelte Distanz in Angriff nehmen will. „Diese Distanz liegt mir einfach besser, auch wenn meine bisherigen 10.000m-Läufe auf der Bahn nicht berauschend waren“, so der 20-Jährige.

Sieger im A-Lauf und damit Gesamtsieger im 5.000m-Lauf bei der Track Night Vienna war Egide Ntakarumtimana aus Burundi in einer Zeit von 13:17,76 Minuten vor Flüchtlingsathlet Jamal Abdelmaji Eisa Mohammed, Ferdinand Kvan Edman aus Norwegen und dem überraschend starken Schweizer Max Studer, der eine persönliche Bestzeit von 13:24,03 Minuten verbuchte.

Autor & Interviews: Andreas Maier
Ergänzungen: RunUp.eu
Bilder: © ÖLV / Alfred Nevsimal

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