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U20-EM: Kamenschak souverän im Finale

Kevin Kamenschak ist mit einem guten Auftakt in sein ergiebiges Programm bei den Junioren-Europameisterschaften gestartet. Im Vorlauf über 1.500m schaffte er die Hürde Finalqualifikation problemlos. Dagegen blieb Timo Hinterndorfer im 3.000m-Vorlauf ohne Chance.
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Kevin Kamenschak (ATSV Linz LA) wählte im zweiten von zwei Vorläufen über seine Spezialdisziplin die „Ingebrigtsen-Vorlauf-Taktik“ und reihte sich in der Startphase, sich seiner Stärken als Favorit im Lauf bewusst, hinten ein. Während der Startrunde, die in 1:02,67 Minuten absolviert wurde, und bis zur 800m-Marke, die nach 2:10,47 Minuten passiert wurde, verpasste er an der Spitze auch nichts. Dann nahm der Österreicher das Ruder in die Hand und beschleunigte. Bereits vor Beginn der letzten Runde hatte er einen kleinen Vorsprung auf den Rest des Feldes, die Qualifikation über einen der ersten sechs Positionen war kaum mehr in Gefahr – die Zeitregel hat der Leichtathletik-Weltverband für alle Bewerbe ab inklusive des 1.500m-Laufs aufgrund der taktischen Prägung der Läufe ja abgeschafft.

RunAustria-Tipp: Das 1.500m-Finale der Burschen wird am Mittwoch um 8:25 Uhr im Livestream von European Athletics übertragen.

Livestream von European Athletics

Ein Fistbump auf der Zielgerade

Kamenschak kam mit einem beruhigenden Vorsprung aus der Kurve, in seinem Windschatten hatte sich der Tscheche Ondrej Gajdos ebenfalls von der Gruppe abgesetzt. Der 19-Jährige, der Kamenschak als Nachbar in der Startaufstellung bereits während der Präsentation, als der Kameramann bei der Vorstellung des Oberösterreichers versehentlich auf Gajdos fokussierte, angelächelt hatte, animierte Kamenschak während der letzten Schritte zu einem Fistbump als Zeichen der gemeinsamen Freude über den Finalaufstieg und „klaute“ dem längst nicht mehr im Turbogang laufenden Österreicher in 3:52,19 Minuten noch den Vorlaufsieg, Kamenschak folgte drei Hundertstelsekunden später. „Es ist das erste Mal, dass ich bei einem Großereignis entspannt über die Ziellinie laufen konnte. Das war ein cooles Gefühl. Bis jetzt war ich immer Fastest-Loser und habe den Aufstieg knapp geschafft“, erzählte der 19-jährige Linzer nach dem erfolgreichen Auftakt. Sein Ziel für das Finale formulierte er klar: eine Medaille!

Hinter dem Holländer Ioann Lobles schafften auch der Schweizer Romuald Brosset und der Deutsche Tim Kalies den Sprung ins zwölfköpfige Finalfeld.

Ergebnisse U20-EM 2023, Vorläufe über 1.500m der Burschen

Vorlauf eins
1. Niels Laros (NED) 3:53,93 Minuten
2. Manuel Zanini (ITA) 3:54,28 Minuten
3. Régis Thibert (BEL) 3:54,35 Minuten
4. Sam Mills (GBR) 3:54,62 Minuten
5. Daniel Galloway (GBR) 3:54,62 Minuten
6. Nino Jambresic (CRO) 3:54,78 Minuten

nicht qualifiziert
7. Jan Dillemuth (GER) 3:55,07 Minuten
8. Ömer Faruk Bozdag (TUR) 3:56,27 Minuten

Vorlauf zwei
1. Ondrej Gajdos (CZE) 3:52,19 Minuten
2. Kevin Kamenschak (AUT) 3:52,22 Minuten
3. Ioann Lobles (NED) 3:52,81 Minuten
4. Romuald Brosset (SUI) 3:52,86 Minuten
5. Ruben Egea (ESP) 3:52,86 Minuten
6. Tim Kalies (GER) 3:52,92 Minuten

nicht qualifiziert
7. Nicola Baiocchi (ITA) 3:52,95 Minuten
8. Elmehdi Bouchouata (ITA) 3:53,36 Minuten

Laros plant Doppel-Gold

Zehn Minuten zuvor hatte auch der klare Favorit auf die Goldmedaille im 1.500m-Finale am Mittwochfrüh (8:25 Uhr, MEZ), Niels Laros aus den Niederlanden, keine Probleme, die Vorrunde zu überstehen. Bei sommerlichen Temperaturen, aber doch recht starkem Wind im Givat Ram Stadium von Jerusalem hielt sich der hoch aufgeschossene, 18-Jährige bei einer noch langsameren 800m-Durchgangszeit als im zweiten Vorlauf fast 1.100 Meter lang vornehm zurück und überholte dann mit dem Glockenton ruckartig das gesamte Feld, wobei er kurzzeitig fast auf Bahn drei ausweichen musste, weil der Belgier Régis Thibert ins Straucheln kam. Den Rest der Schlussrunde kontrollierte der U18-Europameister des Vorjahres und siegte in 3:53,93 Minuten vor dem Italiener Manuel Zanini und Thibert. Für den Deutschen Jan Dillemuth und den Schweizer Jonathan Ruchti reichte es dagegen nicht.

„Ich fühle keinen Druck, nur das, was ich mir selbst auferlege und damit kann ich umgehen“, blickte Laros auf die kommenden Tage voraus, in denen er, wie Kamenschak, auch den 5.000m-Lauf bestreiten möchte. „Ich werde versuchen, nicht zu viel Energie zu verschwenden, um mit guten Reserven die finale Vorbereitung auf die WM in Budapest anzugehen.“

Hinterndorfer scheitert im 3.000m-Lauf

Nicht den Sprung ins Finale hat bereits am frühen Montagmorgen Timo Hinterndorfer (DSG Wien) im 3.000m-Lauf geschafft. Fairerweise ging der Wiener auch nicht als Favorit auf einen der zwölf Finalplätze in den ersten Vorlauf, den er als Zehnter in einer Zeit von 8:38,37 Minuten beendete. Damit verfehlte er den achten Platz des Belgiers Mathis Lievens, der für den Aufstieg gereicht hätte, um viereinhalb Sekunden. Hinterndorfer wird nun noch den 5.000m-Lauf bestreiten. Die Vorlaufsiege gingen an den Griechen Emmanouil-Georgios Sgouros und an den Norweger Andreas Fjeld Halvorsen, der bei der U18-EM im Vorjahr hier in Jerusalem zweimal hinter Laros die Silbermedaille gewonnen hat (1.500m und 3.000m). Dieses Mal ist der Ire Nicholas Griggs der erste Gold-Kandidat, er lief einen Hauch hinter dem Skandinavier über die Ziellinie.

Ergebnisse U20-EM 2023, Vorläufe über 3.000m der Burschen

Vorlauf eins
1. Andreas Fjeld Halvorsen (NOR) 8:32,20 Minuten
2. Nicholas Griggs (IRE) 8:32,22 Minuten
3. Jonathan Grahn (SWE) 8:32,25 Minuten
4. Alessandro Morotti (ITA) 8:32,61 Minuten
5. Pedro Vazquez (ESP) 8:32,76 Minuten
6. Edwin Bird (GBR) 8:32,91 Minuten
7. Suleyman Yalaoui (FRA) 8:32,97 Minuten
8. Mathis Lievens (BEL) 8:33,81 Minuten
 
nicht qualifiziert
9. Aldin Catovic (SRB) 8:35,49 Minuten
10. Timo Hinterndorfer (AUT) 8:38,37 Minuten
Vorlauf zwei
1. Emmanouil-Georgios Sgouros (GRE) 8:20,39 Minuten
2. Bradley Giblin (GBR) 8:20,47 Minuten
3. Kamil Herzyk (POL) 8:21,01 Minuten
4. Hakon Moe Berg (NOR) 8:22,05 Minuten
5. Juan Zijderlaan (NED) 8:22,40 Minuten
6. Karl Ottfalk (SWE) 8:22,74 Minuten
7. Aleix Vives (ESP) 8:24,60 Minuten
8. Darydd Jones (GBR) 8:25,18 Minuten
 
nicht qualifiziert

In den Vorläufen im 3.000m-Hindernislauf hielt sich das deutsche Trio schadlos, Gold-Favoritin Carolin Hinrichs schaffte die zweitschnellste Vorlaufzeit hinter Mejra Mehmedovic aus Serbien, die eine persönliche Bestleistung von 10:26,54 Minuten erzielte. Im 1.500m-Lauf der Frauen ist die Dänin Sofia Thögersen die Favoritin, sie belegte im langsameren Vorlauf den zweiten Platz. In den Vorläufen im 3.000m-Hindernislauf der Burschen, die heute Früh über die Bühne gingen, erzielte der Schweizer Aarno Liebl in 9:07,26 Minuten die schnellste Vorlaufzeit. Favorit Sergio Del Barrio aus Spanien nahm als Dritter die Vorlauf-Hürde.

U20-Europameisterschaften 2023 in Jerusalem

European Athletics

Österreichischer Leichtathletik-Verband

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