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U20-EM: Pauline Schedler mit Bestzeit ins 1.500m-Finale

Mit einer starken und reifen Vorlauf-Leistung hat Pauline Schedler bei den U20-Europameisterschaften in Tampere den Sprung ins Finale über 1.500m geschafft.
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Die viertägigen Junioren-Europameisterschaften in Tampere in Finnland haben für Österreichs Laufwuchs mit einem Erfolg begonnen. Die Vorarlbergerin Pauline Schedler lief dank einer großartigen Leistung auf Platz vier ihres Vorlaufs im 1.500m-Lauf und schaffte damit die Direktqualifikation für den Finallauf am Samstag.

„Ich habe gewusst, dass es schwierig werden wird, vor allem, da ich im ersten Vorlauf war und man weiß da nie genau, wie die Zeiten einzuordnen sind. Umso glücklicher war ich, dass ich die Direktqualifikation über die Platzierung geschafft habe, das hätte ich echt nicht gedacht“, zeigte sich Pauline Schedler (TS Egg) nach dem Vorlauf am frühen Donnerstagabend in Tampere glücklich und erleichtert.

Persönliche Bestleistung

Hinter den deutlich höher einzuschätzenden Britinnen Eleanor Stevens und Lyla Belshaw sowie der fleißig an der Spitze mitkämpfenden Spanierin Claudia Gutierrez überquerte die Österreicherin die Ziellinie als Vierte und sicherte sich damit das letzte von vier Fixtickets für das zwölfköpfige Finale. Dabei verbesserte die 18-Jährige ihre persönliche Bestleistung um über eine Sekunde auf eine Zeit von 4:21,25 Minuten. Sie bleibt damit Zweite in der ewigen österreichischen U20-Bestenliste hinter Jennifer Wenth.

© ÖLV / Coen Schilderman

Schlussrunde als Schlüssel

Schedler hatte sich die Finalqualifikation als Ziel gesetzt und steckte laut Entry List im dichten Mittelfeld der Nennliste. Bevor die jungen Mittelstreckenläuferinnen ins Ratina Stadion traten, waren die dunklen Wolken, die eine halbe Stunde davor für einen kräftigen Regenschauer gesorgt hatten, längst wieder einer heiteren Himmelstimmung gewichen.

Der erste von zwei Vorläufen begann mit recht gemächlichen Tempo für die Besten im Feld mit Rundenzeiten von 70 und 72 Sekunden. Für die Vorarlbergerin gerade recht: „Ich hab geschaut, was die anderen machen, bin mitgeschwommen und habe gehofft, dass am Schluss was geht.“ Geschickt fand die Österreicherin gleich nach dem Startsignal einen Platz im Mittelfeld, hielt sich dann geschickt am Ende der ersten Gruppe auf und sparte sich durch konsequentes Laufen auf der Innenbahn die Extrameter. Kurz bevor die Glocke die letzte Runde ankündigte, schlüpfte sie an der Lettin Sibilla Vanadzina vorbei.

Finale am Samstagabend

Auf der Gegengerade der letzten Runde schnappte sich Schedler erst die Deutsche Emma Lindner auf der Innen-, dann die Slowenin Tia Tanja Zivko auf der Außenbahn und nahm in der letzten Kurve Position vier ein. An deren Ausgang fand sie die Lücke, um auf die Innenbahn zurückzukehren. Dort blieb sie und hielt sich im Kampf um den ersehnten vierten Platz Zivko im Endspurt vom Leib. Mit einer Zeit von 4:21,25 Minuten hatte die junge Österreicherin weniger Rückstand auf Vorlauf-Siegerin Strevens als Vorsprung auf die Slowenin, die wie Lindner über die Zeitregel auch noch den Sprung ins Finale geschafft hat. Dieses steht am Samstag um 17:55 Uhr österreichischer Zeit auf dem Programm und wird im Livestream von Eurovision Sport übertragen.

In den kommenden beiden Tagen sind 3.000m-Läuferin Tabea Schmid (ULC Riverside Mödling) und Hindernisläufer Damjan Eror (LAC Waidhofen/Ybbs) in ihren Vorläufen im Einsatz (siehe RunUp.eu-Vorschau).

Autor: Thomas Kofler
Bilder: © ÖLV / Coen Schilderman

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