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Überraschungen bei britischen Meisterschaften

Bei den britischen Leichtathletik-Meisterschaften im Alexander Stadium von Birmingham hat es am vergangenen Wochenende neben einigen Favoritensiegen auch Überraschungen gegeben. So trug Spencer Thomas im spannendsten, weil engsten Laufbewerb der nationalen Titelkämpfe den Titel im 800m-Lauf der Männer davon. Der…

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Symbolbild. © Adobe Stock
Bei den britischen Leichtathletik-Meisterschaften im Alexander Stadium von Birmingham hat es am vergangenen Wochenende neben einigen Favoritensiegen auch Überraschungen gegeben. So trug Spencer Thomas im spannendsten, weil engsten Laufbewerb der nationalen Titelkämpfe den Titel im 800m-Lauf der Männer davon. Der nur Elftplatzierte in der diesjährigen britischen Jahresliste siegte in einer Zeit von 1:46,79 Minuten vor dem zeitgleichen Silbermedaillengewinner Guy Learmonth und Jamie Webb, der den winzigen Rückstand von nur 0,05 Sekunden aufwies. Der WM-Vierte von London, Kyle Langford wurde nur Achter, Andrew Osagie scheiterte dagegen bereits in den Vorläufen.
 

Kräftige Niederlage für Grice

Überraschend war auch der Zieleinlauf im 1.500m-Lauf, in dem der klar schnellste Brite des Jahres, Charlie Grice als Vierter ebenso wie Chris O’Hare als Sechster gar ohne Medaille blieb. Commonwealth-Games-Medaillengewinner Jake Wightman gewann immerhin Bronze. Überraschender Sieger war Neil Gourley, der in einer Zeit von 3:48,46 Minuten Josh Kerr, zweitschnellster in der britischen Jahresliste, auf den zweiten Platz verwies.
 

Oskan-Clarke besiegt Sharp

Ein Ausrufezeichen setzte zur rechten Zeit die bis dato in dieser Saison etwas mit sich kämpfende Hallen-Europameisterin Shelayna Oskan-Clarke, die den 800m-Lauf der Frauen in einer Zeit von 2:02,67 Minuten etwas überraschend vor Lynsey Sharp und Alexandra Bell entschied. In Abwesenheit der verletzten Europameisterin Laura Muir gewann Sarah McDonald den 1.500m-Lauf in einer Zeit von 4:22,94 Minuten vor U23-Doppel-Europameisterin Jemma Reekie und Dani Chattenton.
 

Favoritensiege auf den längeren Strecken

Klare Favoritensiege gab es dagegen in den 5.000m-Läufen. Bei den Frauen dominierte Eilish McColgan in einer Zeit von 15:21,38 Minuten und legte fast 15 Sekunden zwischen sich und ihrem Verfolgerduo Jessica Judd und Laura Weightman. Fast ebenso deutlich fiel der Sieg von Andrew Butchart tags zuvor bei den Männern aus. In einer Zeit von 13:54,29 Minuten verwies der Schotte Marc Scott und Ben Connor auf die weiteren Plätze. Favoritensiege gab es auch in den 3.000m-Hindernisläufen, wo sich Rosie Clarke in 9:46,66 Minuten hauchdünn gegen Elizabeth Bird durchsetzte und Aimee Pratt Dritte wurde sowie beim klaren Sieg von Zak Seddon in 8:36,29 Minuten.
 
 
UK Athletics

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