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Die Schweizerin Martina Strähl kann nicht wie geplant an den Weltmeisterschaften in London teilnehmen. Die erfolgreiche Bergläuferin, die sich für die Entscheidung im Marathon qualifiziert hat, verpasst ihren Saisonhöhepunkt aufgrund einer Stressreaktion im Kreuzbein, die eine vernünftige Vorbereitung auf die…

Strähl spürte erstmals beim Schweizer Frauenlauf in Bern am 11. Juni starke Schmerzen im Beckenbereich. Bei einer ärztlichen Untersuchung stellte sich nun der Auslöser als Stressreaktion im Kreuzbein – eine Art Ermüdungsbruch am untersten Ende der Wirbelsäule – dar. „Die letzten fünf Wochen waren schlimm, ein Ärzte- und Intensivtherapiemarathon, teilweise starke Schmerzen, ein ständiges emotionales Auf- und Ab und keine klare Diagnose“, erzählt die 30-Jährige auf ihrer Website und konstatierte: „Ich laufe seit drei Wochen keinen Meter mehr und das wird auch noch ein paar Wochen so sein.“
Das Verletzungspech im Schweizer Marathonlauf reist in dieser Saison nicht ab. Bereits im Frühjahr musste Tadesse Abraham, Olympia-Achter im Marathon, seine Teilnahme an den Weltmeisterschaften in London absagen. Er hatte sich im Trainingslager kurioserweise die exakt selbe Verletzung zugezogen wie Strähl einige Monate später. Eine Stressfraktion im Kreuzbein ist eigentlich nicht die gängigste Verletzung, nach Tadesse Abraham, Adrian Lehmann und Marcel Berni ist Strähl nun bereits der vierte derartige Verletzungsfall im Schweizer Laufsport.
Weltmeisterschaften 2017 in London