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Warnschuss für Russland

Vergangene Woche hat die in Russland ermittelnde Taskforce des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) einen internen Bericht an das IAAF-Council geschickt. Der Inhalt blieb der Öffentlichkeit verborgen. Doch IAAF-Präsident Sebastian Coe gab der Öffentlichkeit Einblick und wies darauf hin, dass Russland noch „weit…

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© Getty Images for IAAF / Chris McGrath
© Getty Images for IAAF / Chris McGrath
Vergangene Woche hat die in Russland ermittelnde Taskforce des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) einen internen Bericht an das IAAF-Council geschickt. Der Inhalt blieb der Öffentlichkeit verborgen. Doch IAAF-Präsident Sebastian Coe gab der Öffentlichkeit Einblick und wies darauf hin, dass Russland noch „weit entfernt“ sei, abgesprochene Meilensteine auf dem Weg zur Wiederaufnahme des russischen Verbandes in den Leichtathletik-Weltverband zu erreichen. Rune Andersen, Leiter der Taskforce, sprang dem Briten zur Seite und bestätigte laut „Athletics Weekly“: „Stand jetzt wird es noch einige Zeit dauern, bis Russland die sechs Meilensteine erreichen wird.“

„Kriterien sind in Stein gemeißelt“

Nach einem IAAF-Council-Meeting in London verstärkte Coe seine Kritik: „Ich sehe keinen Grund, warum Russland nicht schon weiter ist. Die Kriterien sind in Stein gemeißelt, da sollte sich der russische Verband keine Illusionen machen. Es ist viel Arbeit zu tun.“ Die RusAF solle damit aufhören, Zeit ungenutzt verstreichen zu lassen.

IAAF akzeptiert sieben Anträge auf Startberechtigung

Derweil sorgt die russische Leichtathletik immer wieder für internationale Schlagzeilen. Weit über 50 Leichtathleten haben bei der IAAF mittlerweile um Starterlaubnis als neutrale Athleten angesucht, vergangene Woche bekamen sieben Athleten die Zusage, an internationalen Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen – allerdings nicht unter russischer Flagge. Läuferinnen und Läufer waren keine darunter, gleich wenig wie bei den jüngsten, enttarnten Dopingfällen bei früheren Meisterschaften.

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