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WM 2023: Schrecksekunde für Athing Mu im Halbfinale

Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Athing Mu hatte in ihrem 800m-Halbfinale eine diffizile Aufgabe zu lösen und schaffte sie. Die hohe Qualität der Halbfinalläufe konstruierte ein grandioses Finalfeld für Sonntag. Auch bei den Männern verliefen die Halbfinalläufe spannend, die Favoriten qualifizierten sich für das Finale.
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Die Südafrikanerin Prudence Sekgodiso stieg Athing Mu anfangs der ersten Kurve in der zweiten Runden in die Fersen und kam spektakulär zu Sturz. Die US-Amerikanerin konnte die ungewollte, aber überraschende Attacke zwar körperlich ausbalancieren, kam aber außer Tritt und fand sich in jenem Moment, als das Feld die Gegengerade hinunterjagte, auf dem zwischenzeitlichen sechsten Platz wider. Doch die 21-Jährige hatte die Situation nach einigen Schritten, wieder im Rhythmus laufend, in Griff. Mitten in der letzten Kurve hatte sie sich außen bereits wieder auf Platz drei vorgekämpft und kontrollierte entlang der Zielgerade den Einlauf so, dass sie in einer Zeit von 1:58,78 Minuten den zweiten der beiden Fixplätze fürs Finale belegte. Vor ihr lief die Kenianerin Mary Moraa, die den gesamten Lauf von vorne gestaltet und für eine pfeilschnelle Durchgangszeit von 57,35 Sekunden nach 400 Metern gesorgt hat, in 1:58,48 Minuten über die Ziellinie. Von ihrer Tempogestaltung profitierten Halimah Nakaayi (1:58,89) und Adelle Tracey (1:58,99), die eine persönliche Bestleistung lief, und sicherten sich den Aufstieg über die Zeitregel. Das bedeutete, dass die im Sprint gegen die Jamaikanerin knapp unterlegene Australierin Abbey Caldwell sich mit einer Zeit von 1:59,05 Minuten nicht für das Finale qualifizierte. Hochklassiger waren die Halbfinallläufe bisher dreimal in der WM-Geschichte: 1993, 2007 und 2015.

Hodgkinson Siegerin des ersten Halbfinals

Im Kampf um die Goldmedaille im Finallauf am Sonntagabend um 20:45 Uhr sind voraussichtlich Keely Hodgkinson und Nia Akins die größten Kontrahentinnen von Mu und Moraa. Die britische Vize-Weltmeisterin und Olympia-Silbermedaillengewinnerin, in beiden Fällen hinter der US-Amerikanerin, erzielte im ersten Vorlauf in 1:58,48 Minuten die exakt gleiche Zeit wie Moraa später. US-Meisterin Akins zeigt sich in den Tagen von Budapest in herausragender Verfassung und hatte im Vorlauf für die schnellste Zeit gesorgt. Die 25-Jährige steigerte im Windschatten der Britin ihre persönliche Bestleistung auf eine Zeit von 1:58,61 Minuten. Aus dem zweiten Halbfinale, dem in der Durchgangszeit bei 400 Metern mit Abstand „langsamsten“, sicherten sich Jemma Reekie (2:00,28) und Raevyn Rogers als dritte US-Amerikanerin den Aufstieg, die Jamaikanerin Natoya Goule-Toppin konnte sich auf der Zielgerade nicht mehr wehren und blieb überraschend hängen.

Für die beiden deutschsprachigen Halbfinalistinnen Lore Hoffmann aus der Schweiz und Christina Hering aus Deutschland war erwartungsgemäß im Halbfinale Endstation. Beide liefen im mittleren Halbfinale. Hering lag lange an guter Position auf der Innenbahn, wurde dann in der letzten Kurve allerdings durchgereicht und hatte keine Chance. Hoffmann zündete ihren Endspurt außen und erreichte das Ziel in einer Zeit von 2:01,05 Minuten, eine gute halbe Sekunde fehlte auf die Leistung von Rogers. Insgesamt war das Niveau in den drei Halbfinalläufen, die ein Teilnehmerfeld von 24 Athletinnen auf die Top-Acht reduzierten, hochklassig. Zwölf Läuferinnen blieben in den beiden schnellen Läufen unter zwei Minuten, darunter gelang den Europäerinnen Eloisa Coiro aus Italien und Eveliina Määttänen aus Finnland zehn Monate vor den Europameisterschaften von Rom 2024 eine neue persönliche Bestleistung (1:59,61 und 1:59,81).

Ergebnisse 800m-Halbfinalläufe der Frauen
Erstes Halbfinale

1. Keely Hodgkinson (GBR) 1:58,48 Minuten Q
2. Nia Akins (USA) 1:58,61 Minuten Q
*
3. Noélie Yarigo (BEN) 1:59,43 Minuten
4. Worknesh Mesele (ETH) 1:59,54 Minuten
5. Eveliina Määtänen (FIN) 1:59,81 Minuten *
6. Catriona Bisset (AUS) 1:59,94 Minuten
7. Anita Horvat (SLO) 2:00,54 Minuten
8. Flavia Maria De Lima (BRA) 2:00,77 Minuten
 
Zweites Halbfinale

1. Jemma Reekie (GBR) 2:00,28 Minuten Q
2. Raevyn Rogers (USA) 2:00,47 Minuten Q

3. Natoya Goule-Toppin (JAM) 2:00,78 Minuten
4. Habitam Alemu (ETH) 2:01,02 Minuten
5. Lore Hoffmann (SUI) 2:01,05 Minuten
6. Rénelle Lamote (FRA) 2:01,25 Minuten
7. Christina Hering (GER) 2:01,66 Minuten
8. Bianka Keri (HUN) 2.01,68 Minuten
 
Drittes Halbfinale

1. Mary Moraa (KEN) 1:58,48 Minuten Q
2. Athing Mu (USA) 1:58,78 Minuten Q
3. Halimah Nakaayi (UGA) 1:58,89 Minuten q
4. Adelle Tracey (JAM) 1:58,99 Minuten q
*
5. Abbey Caldwell (AUS) 1:59,05 Minuten
6. Eloisa Coiro (ITA) 1:59,61 Minuten *
7. Jazz Shukla (CAN) 2:00,23 Minuten *
8. Prudence Sekgodiso (RSA) 2:11,68 Minuten
 
* neue persönliche Bestleistung

Spannende Spurts hinter den Favoriten

Auch am Donnerstagabend in den 800m-Halbfinalläufen bei den Männern ging es heiß her und auch hier setzten sich die vermeintlichen Favoriten auf die Goldmedaille gut in Szene. Emmanuel Wanyonyi gewann den dritten Halbfinallauf in einer Zeit von 1:43,83 Minuten, der Kanadier Marco Arop lag im zweiten Halbfinallauf in einer Zeit von 1:44,02 Minuten vorne. Neben Wanyonyi blieben auch der hinter ihm zweitplatzierte Hallen-Europameister Adrian Ben aus Spanien, ein Stammgast in großen Finals, in einer persönlichen Bestleistung von 1:43,92 Minuten sowie der Sieger des ersten Halbfinals, Slimane Moula aus Algerien, unter 1:44 Minuten.

Während der zweite Halbfinallauf unter der Regie des Kanadiers relativ unspektakulär verlief, wiesen die beiden anderen spannende Endspurts auf. Hinter Moula und dem überraschend starken Tsepiso Masalela aus Botswana, der eine persönliche Bestleistung von 1:44,14 Minuten erzielte, spurtete Ben Pattison aus Großbritannien zum Finalticket über die Zeitregel. Hinter ihm kam Mateusz Borkowski mit irrer Endgeschwindigkeit angeflogen, verpasste das Finale aber trotz einer persönlichen Bestleistung von 1:44,30 Minuten knapp wie auch der junge Spanier Mohamed Attaoui, der ebenfalls einen neuen „Hausrekord“ aufstellte, und der Franzose Benjamin Robert, der im Vorfeld der WM verletzt war.

Hinter Wanyonyi und Ben qualifizierte sich Bryce Hoppel, bereits einziger Amerikaner im Halbfinale, für den Endlauf. Hinter ihm spurteten der Franzose Yanis Meziane und der Italiener Simone Barontini vehement zu persönlichen Bestleistungen von 1:44,30 und 1:44,34 Minuten, verpassten aber die Vergleichszeit von Pattison knapp. Der junge Brite Max Burgin hatte mit einem Frontrun viel riskiert, wurde aber in der letzten Kurve vom Rest des Feldes gnadenlos überholt.

Ergebnisse 800m-Halbfinalläufe der Männer
Erstes Halbfinale

1. Slimane Moula (ALG) 1:43,93 Minuten Q
2. Tsehpiso Masalela (BOT) 1:44,14 Minuten Q *
3. Ben Pattison (GBR) 1:44,23 Minuten q

4. Mateusz Borkowski (POL) 1:44,30 Minuten *
5. Mohamed Attaoui (ESP) 1:44,35 Minuten *
6. Benjamin Robert (FRA) 1:44,38 Minuten
7. Abdelati El Guesse (MAR) 1:44,55 Minuten
8. Josepg Deng (AUS) 1:48,12 Minuten
 
Zweites Halbfinale

1. Marco Arop (CAN) 1:44,02 Minuten Q
2. Djamel Sedjati (ALG) 1:44,49 Minuten Q

3. Saul Ordonez (ESP) 1:44,74 Minuten
4. Catalin Tecuceanu (ITA) 1:44,79 Minuten *
5. Gabriel Tual (FRA) 1:44,83 Minuten
6. Filip Pstrowski (POL) 1:45,30 Minuten *
7. Daniel Rowden (GBR) 1:45,38 Minuten
8. Alex Ngeno (KEN) 1:45,56 Minuten
 
Drittes Halbfinale

1. Emmanuel Wanyonyi (KEN) 1:43,83 Minuten Q
2. Adrian Ben (ESP) 1:43,92 Minuten Q *
3. Bryce Hoppel (USA) 1:44,04 Minuten q

4. Yanis Meziane (FRA) 1:44,30 Minuten *
5. Simone Barontini (ITA) 1;44,34 Minuten *
6. Andreas Kramer (SWE) 1:44,57 Minuten **
7. Mark English (IRE) 1:45,14 Minuten **
8. Max Burgin (GBR) 1:47,60 Minuten
 
* neue persönliche Bestleistung
** neue Saisonbestleistung

Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2023 in Budapest

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