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Zum ersten Mal seit drei Jahren startete die zweifache Hallen-Europameisterin Selina Büchel beim traditionellen Leichtathletik-Meeting „Spitzenleichtathletik“ Luzern. Die 27-Jährige tat gut daran, denn der Veranstalter stellte ein ausgeglichenes und auf die Lokalmatadorin zugeschnittenes Feld zusammen, dessen großes Ziel die Jagd…



So lag es an Julien Wanders, für das Schweizer Lauf-Highlight des Abends zu sorgen. Er pulverisierte seine persönliche Bestleistung und belegte in einer Zeit von 7:43,62 Minuten den dritten Platz hinter dem äthiopischen Sieger Tadesse Worku (7:43,24) und dem Kenianer Edward Cheserek (7:43,47). „Heute war das erste Mal, dass ich bei einem solchen Rennen bis zum Schluss um den Sieg gekämpft habe. Die taktische Komponente war für mich heute sehr spannend und zeigt mir, dass ich für die WM, wo schnelle Schlussrunden gelaufen werden, bereit bin“, zeigte sich der 23-Jährige Westschweizer laut Website des Schweizer Leichtathletik-Verbandes (Swiss Athletics) zufrieden, obwohl er den uralten Schweizer Rekord von Markus Ryffel letztlich deutlich um über zweieinhalb Sekunden verpasste. Dafür bestach der hauptsächlich in Kenia wohnende Spezialist für Straßenläufe mit seiner Schnelligkeit in der Schlussphase, die den Eindruck verhärtete, dass Wanders auch auf der Bahn immer stärker wird und langsam, aber bestimmt zur europäischen Spitze aufschließt. Wander’s nächstes Rennen ist der 10.000m-Lauf in Hengelo am 17. Juli, bei dem er das WM-Limit über die längste im Stadion gelaufene Distanz knacken möchte.
Gute Noten verdiente sich auch der für Deutschland startende Sam Parsons, der sein erstes Rennen der Freiluft-Saison 2019 auf europäischem Boden bestritt und in einer persönlichen Bestleistung von 7:44,43 Minuten auf Platz vier ins Ziel kam. Damit ließ er unter anderem den starken Australier Patrick Tiernan hinter sich. Der 24-jährige WM-Elfte von London gab sein Saison-Debüt.
Spitzenleichtathletik Luzern