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Wie seit Jahren fast verlässlich lieferte auch 2024 der Sevilla Marathon Topleistungen in einer gewaltigen Dichte. Acht neue Landesrekorde fielen vergangenen Sonntag in der andalusischen Stadt, außerdem der Streckenrekord im Männerrennen. Der Einfluss auf die „Road to Paris“ ist beachtlich, bei den Frauen ist das Feld mit 80 Läuferinnen nun in der Theorie komplett.

Der ehemalige Sieger des Vienna City Marathon dominierte den Valencia Marathon auf beeindruckend hohem Niveau und knackte sogar den außer Reichweite vermuteten Streckenrekord von Wunderläufer Kelvin Kiptum. Während der 41-jährige Kenenisa Bekele ein beachtliches Lebenszeichen gab, misslang das Marathon-Debüt von Joshua Cheptegei völlig.

Mit dem Schlussspurt eines Bahnläufers schnappte Richard Ringer dem Israeli Maru Tefari die sicher geglaubte Goldmedaille förmlich vom Hals. Dank einer taktisch perfekten Leistung und eines traumhaften Finals sorgte der Deutsche mit seinem Heimsieg für grandiose Stimmung am Odeonsplatz und trug sich als erster deutscher Marathon-Europameister in die Geschichte ein. Bitter verlief das Finale für den deutschen Rekordhalter Amanal Petros, der auf den letzten paar Hundert Metern auf den unbeliebten vierten Platz zurückfiel. Das dramatische Finale brachte zwei israelische Einzelmedaillen, das starke israelische Team holte sich in Überlegenheit die Goldmedaille in der Nationenwertung vor Deutschland und Spanien.